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McGregor-Coach: „Alvarez ist ein leichterer Kampf als Dos Anjos“

Sichert sich Conor McGregor auch den zweiten Gürtel? (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Am 12. November kann Conor McGregor Geschichte schreiben: Bei UFC 205 trifft der amtierende Weltmeister im Federgewicht auf Eddie Alvarez. Im Falle eines Sieges gegen den Leichtgewichtschampion krönt sich der charismatische Ire zum ersten Athleten, der UFC-Gürtel in zwei unterschiedlichen Gewichtsklassen hält. Dieses Ziel verfolgt der 28-Jährige schon länger. Bereits im März sollte er bei UFC 196 auf den damaligen König des Leichtgewichts, Rafael Dos Anjos, treffen. Dieser musste den Kampf jedoch aufgrund eines gebrochenen Fußes absagen. Nun soll es also Eddie Alvarez sein. Ein Gegner, der McGregor eher liegt, meint zumindest dessen Trainer John Kavanagh.

Ginge es nach Conor McGregor, wäre er längst Weltmeister in zwei Gewichtsklassen. Sein geplanter Kampf gegen Rafael Dos Anjos bei UFC 196 fiel jedoch ins Wasser, was rückblickend gesehen in zweierlei Hinsicht positiv zu bewerten ist. Zum einen bescherte es der weltweiten Fangemeinde zwei äußerst spannende Kämpfe gegen Nate Diaz, der kurzfristig für den verletzten Dos Anjos eingesprungen war. Zum anderen darf McGregor nun gegen Eddie Alvarez antreten, der sich in der Zwischenzeit das Gold im Leichtgewicht sichern konnte. Mit dem „Underground King“ erwartet McGregor ein Kontrahent, der für ihn eine leichtere Aufgabe darstellt als sein ursprünglicher Gegner Dos Anjos. So zumindest lautet die Auffassung seines Coaches John Kavanagh.

„Sie ähneln sich sehr“, so Kavanagh vor UFC 205. „Sie sind sich körperlich sehr ähnlich und haben einen ähnlichen Kampfstil. Ein paar Schläge, dann suchen sie den Takedown. Ich glaube aber, dass Eddie ein etwas leichterer Kampf ist, weil er Linksausleger ist und nicht die gleichen Submission-Fähigkeiten wie Rafael Dos Anjos hat. […] Alvarez ist weniger versiert auf dem Boden. Er hält dich nur fest und bringt ein paar Schläge an. Dos Anjos dagegen hat sehr raffiniertes Jiu Jitsu.“

Unter anderem aufgrund dieser Schwächen sieht der Gründer des Straight Blast Gyms seinen Schützling klar im Vorteil. Während McGregor im Vorfeld bereits in gewohnter Manier einen Knockout in der ersten Runde ankündigte, traut Kavanagh Alvarez einige Minuten mehr zu. Doch auch er ist der Überzeugung, dass der Kampf nicht über die zweite Runde hinausgeht:

„Conor hat Reichweitenvorteile. Er kann ihn auf Distanz halten. Wenn Alvarez die Distanz überbrücken kann, dann hat er Gewichtsvorteile, aber nicht so viel wie Nate (Diaz). Aber es wird auf die Reichweite ankommen, und da verliert Eddie. Es könnte ein ähnlicher Kampf werden wie der gegen Chad Mendes. Ich denke, dass Eddie in der ersten Runde viel Energie damit verschwenden wird, Conor an den Käfig zu drücken. Ich glaube spät in der zweiten Runde wird die Linke landen und den Kampf beenden.“