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Max Holloway über Jose Aldo: „Du hast in diesem Geschäft nichts verloren“

Max Holloway (Bild) schießt scharf gegen Jose Aldo (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

UFC 212 markierte den Beginn von Max Holloways Zeit als UFC-Champion im Federgewicht. Gegen Jose Aldo überzeugte der 25-Jährige auf ganzer Linie und belohnte sich selbst mit einem T.K.o.-Sieg in der dritten Runde. Am 2. Dezember steht nun seine erste Titelverteidigung an. Nach einer Verletzung des ursprünglichen Herausforderers Frankie Edgar springt Jose Aldo in die Bresche und erhält überraschend die Chance, sich seinen Gürtel zurückzuholen. Weltmeister Holloway zweifelt jedoch an der Motivation des Brasilianers.

Das erste Aufeinandertreffen von Max Holloway und Jose Aldo fand bei UFC 212 in Aldos Heimat Rio de Janeiro statt. Nach einem anfangs knappen Gefecht übernahm Hollway in der dritten Runde das Ruder und schlug den langjährigen Weltmeister technisch K.o. Nach dem Ausfall von Frankie Edgar kann der Brasilianer nun bei UFC 218 seine Karriere wieder in die richtigen Bahnen lenken. Nach eigener Aussage ist er motivierter denn je zuvor, da er als Herausforderer nichts zu verlieren und alles zu gewinnen hat.

Daran hegt Holloway jedoch Zweifel: „Dieser Typ, wir haben gegen ihn in seiner Heimatstadt gekämpft“, äußerte sich der 25-Jährige. „Er war der Champion und sagt jetzt, dass er noch viel motivierter ist. Für dein Land zu kämpfen und vor deinen Leuten deinen Gürtel zu verteidigen ist nicht genug Motivation? Was ist da denn los? Ich bin motiviert. Der Gürtel ist fantastisch. Wisst ihr, was der Gürtel mit sich bringt? Bessere Zahltage, Pay-per-Views und einiges mehr.“

Max Holloway scheint keine Motivationsprobleme zu kennen. Der stolze Hawaiianer stört sich auch nicht daran, erneut gegen Jose Aldo kämpfen zu müssen, anstatt sich neuen Aufgaben zu widmen. „Mir ist es egal, gegen wen ich kämpfe“, so der Weltmeister. „Ich könnte zehnmal hintereinander gegen diesen Typen kämpfen. Ich werde motiviert sein. Das liegt an meiner Krieger-Mentalität und meinem Glauben an mich selbst. Es braucht nicht viel, um mich zu motivieren. Ich weiß nicht, warum Leute darüber reden, dass es schwer ist, sich zu motivieren. Ihr habt in diesem Geschäft nichts verloren. […] Der Typ redet über Motivation, das verstehe ich einfach nicht.“

UFC 218 steigt am 2. Dezember in der Little Caesars Arena in Detroit. Neben dem Titelkampf im Federgewicht wird Alistair Overeem auf den aufstrebenden Francis Ngannou treffen. Zudem kann sich der Sieger des Kampfes zwischen Henry Cejudo und Sergio Pettis berechtigte Hoffnungen auf einen Titelkampf im Fliegengewicht gegen Demetrious Johnson machen.