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Matt Brown: „Ich habe zehn Tage lang in einem dunklen Raum an die Wand gestarrt“

Matt Brown (Foto: Tobias Bunnnenberg)

Seit über 15 Jahren ist Matt Brown mittlerweile in der MMA-Welt unterwegs. Im Juli wurde er aber zum ersten Mal überhaupt durch Schläge gestoppt. Die Diagnose nach dem Kampf gegen Jake Ellenberger: Gehirnerschütterung.  

„Ich musste zehn Tage lang in meinem Raum sitzen, ohne Licht, ohne laute Geräusche, ohne TV, ohne Lesen“, so Brown im MMAJunkie Radio. „Ich habe wortwörtlich an die Wand gestarrt und zehn Tage lang nichts gemacht, wie im Gefängnis.“

Brown wurde im Juli bei UFC 201 von Jake Ellenberger früh im Kampf zu Boden geschlagen, konnte sich aber noch einmal aufraffen. Dann wurde er von einem Tritt zum Körper erwischt, der ihm die Luft nahm. Mit Schlägen konnte Ellenberger den Kampf schließlich für sich entscheiden.

Auch wenn sich Brown sicher ist, in seiner Karriere bereits hunderte Gehirnerschütterungen davongetragen zu haben, bekam er nach dem Kampf gegen Ellenberger zum ersten Mal die Bestätigung durch einen Arzt. Den Drang nach einem schnellen Comeback spürt „The Immortal“ deshalb nicht.

„Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich durch einen Treffer zum Kopf zum Boden gegangen bin – und ich habe bereits mit Schwergewichten und großen Jungs Sparring gemacht“, sagte Brown. „Ich hoffe, dass ich noch volle Sätze sprechen kann, wenn ich mit dem Kämpfen fertig bin.“

Nach der T.K.o.-Niederlage ging das nämlich nicht. Wie Brown erklärte, hatte er Probleme beim Sprechen und beim Laufen. Während der Therapie sei er auf dem Weg zur Toilette einfach hingefallen, ohne zu wissen warum. Ans Aufhören denkt Brown aber nicht.

„Jetzt, wo ich das durchgestanden habe, will ich einfach ein wenig vorsichtiger sein“, so Brown.