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Mark Hunt: Ich schicke Brock Lesnar wieder zum Vater-Mutter-Kind-Spielen

Mark Hunt (Foto: Zuffa LLC)

Diese Meldung kam am vergangenen Wochenende aus dem Nichts: Brock Lesnar wird am 9. Juli bei UFC 200 nach viereinhalb Jahren MMA-Auszeit ins Octagon zurückkehren. Sein Gegner ist dabei niemand Geringerer als K.o.-Schläger Mark Hunt, der auf seiner Website nun schon einmal verbal gegen Lesnar austeilte.

„Als mir vor ein paar Wochen (von der UFC) gesagt wurde, dass ich mich für Juli bereithalten soll, war ich richtig aufgeregt“, so der K-1-Veteran. „Ich hatte keine Ahnung, dass mein Gegner Brock Lesnar werden würde. Aber eigentlich ist es auch egal, gegen wen ich kämpfe. Meine Gegner bekommen es immer deftig, wenn ich ins Octagon steige. Ich bereite mich einfach so gut wie möglich vor. Meine Psyche ist für die Scheiße einfach gemacht. Schmeißt mich in einen Strudel und ich komme neun von zehn Mal raus.“

Hunt zählt zu den beliebtesten Kämpfern im Schwergewicht. Der frühere Kickboxer liebt den Standkampf und schickte seine Gegner in der UFC bisher meist spektakulär auf die Bretter. Brock Lesnar ist das genaue Gegenteil. Der frühere Ringer wird am 9. Juli alles daran setzen, Hunt auf den Boden zu bekommen und dort zu zermürben. Darüber macht sich der „Super Samoan“ aber keine Sorgen.

„Mit Ringern gehe ich so um, wie mit allen anderen Kämpfern: Ich haue ihnen vor die Gusche“, so Hunt. „Es ist Zeit für 'Gesicht schlagen' – ein Spiel, das ich seit vielen Jahren spiele. Ich haue ihm das Gesicht weg, ich haue ihm den Mund weg und dann fliegen seine Lippen ab.“

Ex-UFC-Champion Brock Lesnar verabschiedete sich Ende 2011 nach einer Niederlage gegen Alistair Overeem vom MMA-Sport und wechselte wieder zu seinem alten Arbeitgeber, der WWE. Dort widmete sich Lesnar in den vergangenen Jahren wieder dem Showkampf. Nun kehrt er einmalig für einen echten Kampf in den Käfig zurück.

„Ich bin kein Teilzeitkämpfer“, sagte Hunt weiter. „Er denkt, dass das ein Spiel ist, wo er hin und her wechseln kann. Ich werde diesen Heuchler zurückschicken, sodass er wieder Vater-Mutter-Kind mit den anderen Teilzeitarbeitern spielen kann. Dieses Gebiet ist für echte Kämpfer, nicht für diese Schauspieler. Verwechselt Pro-Wrestling nicht mit echtem Kämpfen. Ich werde es ihm zeigen.“