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Manager: „Khabib kämpft um keinen verdammten Interims-Titel“

Khabib Nurmagomedov (Foto: ZUFFA LLC)

Mit seiner dominanten Leistung gegen Edson Barboza erinnerte Khabib Nurmagomedov bei FC 219 eindrucksvoll daran, zu welchen Leistungen er im Stande ist und untermauerte seinen Anspruch auf einen Titelkampf im Leichtgewicht der UFC. Doch nun gehen die Probleme von vorne los. Mit einer schnellen Rückkehr von Conor McGregor ist derzeit nicht zu rechnen und großes Interesse an Fergusons Gürtel scheint nicht zu bestehen.

So äußerte sich Nurmagomedovs Manager Ali Abdelaziz gegenüber MMAFighting.com recht eindeutig: „Khabib wird in seinem nächsten Kampf nicht um einen verdammten Interimstitel kämpfen! Wir wollen den echten Gürtel oder gar nichts. Wir sind der UFC sehr dankbar für alles, was sie für uns getan hat, aber es ist Zeit für einen echten Gürtel. Keiner hat Interesse daran, für irgendeinen Fake-Titel zu kämpfen. Tony Ferguson hat einen Fake-Gürtel. Keiner will das sehen.“

Damit widersprach Abdelaziz auch Nurmagomedovs Vater, der einen Titelkampf gegen Interims-Champion Tony Ferguson für April in Betracht gezogen hatte. Dann findet ein Pay-Per-View in Brooklyn statt. Nurmagomedovs Vater hatte sogar mit einem Kampf gegen Ex-Champion Eddie Alvarez geliebäugelt, sollte es erst zu einem Vereinigungskampf zwischen Ferguson und Conor McGregor kommen.

Der Ire, seit November 2016 Leichtgewichtschampion, scheint eine Konfrontation mit Nurmagomedov derzeit nur auf sozialen Netzwerken austragen zu wollen und erneuerte seine Forderung, dass ihn die UFC für den nächsten Kampf anbetteln müsse. Innerhalb der Organisation soll die Frustration so hoch sein, dass UFC-Kommentator Joe Rogan die Prognose aufstellte, dass man dem Iren den Gürtel abnehmen werde. Dann wäre der Weg frei für einen echten Titelkampf gegen Ferguson.