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Makwan Amirkhani gegen „Arschloch” Mike Wilkinson bei UFC London

Makwan Amirkhani trifft in London auf Mike Wilkinson (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

An diesem Freitag geht der Vorverkauf für die nächste Europa-Veranstaltung der UFC los. Am 27. Februar wird die UFC erneut London unsicher machen und ihre 82. Fight Night veranstalten. Der erste Kampf soll nun feststehen. Wie die schwedischen Kollegen von Kimura.se vermelden, wird Makwan Amirkhanis Wunsch erfüllt. "Mr. Finland" darf gegen Lokalmatador Mike Wilkinson kämpfen.

Bereits seit über einem Jahr hegt Makwan Amirkhani (12-2) den Wunsch, mit Mike Wilkinson (9-1) eine Rechnung zu begleichen. Der Grund dafür ist schnell gefunden. Wilkinson konnte in seinem letzten Kampf Amirkhanis Teamkollegen Niklas Bäckström innerhalb von 79 Sekunden auseinander nehmen und ließ sich zu unnötigen Schlägen gegen den bereits bewusstlosen Schweden hinreißen. So zumindest die Interpretation Amirkhanis.

„Wenn man sich die Bilder ansieht, erkennt man, dass Niklas schon komplett weg ist. Seine Hände sind unten. Und dieser Typ schlägt ihm immer weiter ins Gesicht. Man erkennt das doch als Kämpfer. Wenn der Ringrichter noch nicht dazwischen gegangen ist, muss man sich doch nicht wie ein Arschloch verhalten. Auch wenn es ein Kampf ist, sei kein Unmensch!” so Amirkhani gegenüber den Kollegen von MMAJunkie. Nun darf er seinen mittlerweile entlassenen Teamkameraden rächen. Amirkhani ist nach zwei Kämpfen in der UFC gegen Andy Ogle in Stockholm und Masio Fullen in Berlin noch ohne UFC-Niederlage.

Gegenüber Mike Wilkinson hat diese bereits hinter sich. Nach einem Debüt-Erfolg über Brendan Loughnane musste sich Wilkinson anschließend Rony Jason geschlagen geben, bevor ihn eine Verletzung für ein Jahr außer Gefecht setzte. Der Sieg über Bäckström war Wilkinsons Comeback nach fast anderthalb Jahren Kampfpause und gut genug für einen Performance-Bonus der UFC. Ein angedachter Kampf gegen den Stuttgarter Alan Omer in Berlin zerschlug sich aufgrund einer Schulterverletzung des Engländers. In London kann der 28-Jährige beweisen, dass Amirkhani wirklich nicht auf seinem Level ist, wie er in einem Interview jüngst anmerkte.