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Mairbek Taisumov: Ohne US-Visum höre ich vielleicht einfach auf mit dem Kämpfen.

Mairbek Taisumov (Foto: Nazariy Kryvosheyev/GNP1.de)

Mairbek Taisumov hat eine Woche der gemischten Gefühle hinter sich. Der 31-Jährige konnte zwar bei UFC Moskau am Samstag in den Käfig steigen und feierte einen Punktsieg über Desmond Green, zuvor musste er jedoch 40% seiner Gage abtreten, da er das Gewicht um fünf Pfund verfehlte. Zudem endete seine Serie an Knockouts. Nach dem Kampf gegen Green erklärte sich der Tschetschene gegenüber MMAJunkie.

„Ich bin vor einer Woche krank geworden und wusste daher schon früh, dass das mit dem Gewicht nicht ganz funktionieren wird“, ließ Taisumov übersetzen. „Aber ich wollte den Kampf bei so einem großen Event in Russland nicht absagen. Ich hoffe, jetzt ist wieder alles gut. Ich wusste, dass Desmond ein Gangster ist und den Kampf annehmen würde. Deswegen habe ich mir keine Sorgen gemacht.“

Taisumov feierte gegen Green seinen sechsten UFC-Sieg in Folge und den siebten, seit er beim Weltmarktführer unterschrieben hat. Doch wo andere Kämpfer schon in die Nähe eines Titelkampfs kommen, muss sich Taisumov immer wieder mit dem Problem des USA-Visums herumschlagen. Sollte sich das nicht bald ändern, könnte Taisumov sogar die Karriere beenden.

„Ich will Champion werden. Deswegen bin ich in der UFC, deswegen kämpfe ich noch. Ich brauche diesen Gürtel, es ist das einzige, was ich will. Nur diesen Gürtel. Das ist alles. Wenn ich kein Visum bekomme, höre ich vielleicht einfach auf. Ich brauche ein Visum, damit ich in Amerika kämpfen kann, um den Titel zu kriegen. Wenn ich kein Visum bekomme und damit nicht in der größten Organisation um den Titel kämpfen kann, werde ich nicht mehr kämpfen. Ich will nirgendwo sonst kämpfen. Ich will der UFC-Champion werden.“

Zuletzt war Taisumov jedoch wieder zuversichtlich, dass man die wiederholten Einreiseprobleme in den Griff bekommen würde. Sollte es mit einem Visum für die USA klappen, hat Taisumov bereits einen Gegner aus den Top Ten im Auge: Kevin Lee.

„Ich will gegen Kevin Lee kämpfen. Er ist ein Conor-Wannabe. Er erzählt die ganze Zeit Mist über Russland. Ich bin Russe, ich bin Tschetschene. Wir sollten kämpfen, nicht reden.“