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Luke Rockhold: Vitor hat kein einziges Mal sauber gekämpft!

Luke Rockhold (re.) will Revanche (Foto: Tobias Bunnenberg/Groundandpound.de)

Luke Rockhold ist nicht um deutliche Worte verlegen. Der 30-Jährige von der American Kickboxing Academy wurde in einem Interview mit den Kollegen vom Submission Radio zum Titelgeschehen im Mittelgewicht befragt, in dem er sich nach seinem vorzeitigen Sieg über Lyoto Machida (GNP1.de berichtete) auch selbst befindet. Dabei kam das Gespräch natürlich auch auf Vitor Belfort, verantwortlich für Rockholds letzte Niederlage.

Vier Siege in Folge, dabei zuletzt Lyoto Machida in der zweiten Runde zur Aufgabe gebracht und als Konsequenz daraus an der Spitze der UFC-Rangliste. Es könnte schlechter laufen für Luke Rockhold (14-2). Da liegt die Vermutung sehr nahe, dass der einstige Strikeforce-Mittelgewichtschampion noch in diesem Jahr um UFC-Gold kämpfen könnte. Dieses wird in zweieinhalb Wochen bei UFC 187 zwischen Chris Weidman und Vitor Belfort ausgekämpft. Für Luke Rockhold spielt es dabei keine Rolle, gegen wen er um den Titel kämpfen soll, wobei ein erneutes Duell mit Belfort natürlich eine besondere Brisanz hätte.

"Auf der einen Seite gibt es natürlich schon jede Menge böses Blut mit Vitor. Auf der anderen Seite dafür eine ehrliche, sportliche Rivalität mit Chris Weidman, beides hat seine Vorteile. Egal gegen wen, ich werde rausgehen und beweisen, dass ich der beste Kämpfer der Welt bin. Wenn ich mir den Titel hole, dann zeigt das, dass ich der Beste bin, dass ich nur durch einen Glückstreffer erwischt wurde. Wenn ich dabei auch noch die Rechnung mit Vitor begleichen kann, gäbe es nichts Schöneres für mich."

Die offene Rechnung stammt aus Rockholds UFC-Debüt in Brasilien, bei dem er nach zweieinhalb Minuten von einem Kick Belforts zu Boden ging und das Duell verlor. Diese Niederlage nagt an ihm. Noch schlimmer ist für den 30-Jährigen allerdings das Gefühl, von vornherein in keinen chancengleichen Kampf gegangen zu sein. Zu oft kam Vitor Belfort mit den Regularien hinsichtlich leistungssteigernder Substanzen in Konflikt, als das bei Rockhold noch die Unschuldsvermutung zieht.

"Vitor ist ein Witz! Ich sage es immer wieder, der Typ ist kein einziges Mal sauber in den Ring gestiegen. Seine ganze Karriere ist ein Witz."

Am 23. Mai steht Vitor Belfort im Titelkampf Chris Weidman gegenüber. Mit bereits 38 Jahren könnte Belfort bereits in naher Zukunft dem Ende seiner Karriere entgegen blicken. Rockhold bleibt also wenig Zeit, diese Scharte in einer ansonsten nahezu makellosen Karriere auszuwetzen. Der Titel kann warten.