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Luke Rockhold: „Ich bin in allen Belangen besser als Weidman!“

Will nach der Mittelgewichtskrone greifen: Luke Rockhold (Foto: Tobias Bunnenberg/GroundandPound.de).

Im Anschluss seiner erfolgreichen Titelverteidigung am vergangenen Sonnabend im Co-Hauptkampf von UFC 187 (GNP1.de berichtete), wandte sich Mittelgewichtschampion Chris Weidman im Interview mit Joe Rogan an die im MGM Grand anwesenden Fans und forderte die aus seiner Sicht fehlende Anerkennung für seine Leistungen im Octagon. Für Luke Rockhold war Weidmans Auftritt gegen Vitor Belfort jedoch kein geeigneter Leistungsnachweis, wie der Kalifornier jüngst wissen ließ.

„Er (Weidman) ist doch nur gegen einen klapprigen Belfort angetreten. Vitor hat kein Herz gezeigt. Guckt euch doch den Unterschied zwischen dem Vitor Belfort an, den wir in der Vergangenheit gesehen haben, und dem, der am letzten Wochenende im Octagon stand“, so Rockhold. „Chris ist ein zäher Bursche, aber der Kampf war nicht aussagekräftig.“

Der Kalifornier könnte nach seinem beeindruckenden Sieg über Lyoto Machida (GNP1.de berichtete) derjenige sein, der die nächste Chance bekommt, dem Titelträger sein Gold zu entreißen. Sollte es tatsächlich zum Duell mit Weidman kommen, scheint der ehemalige Strikeforce-Champion im Mittelgewicht davon überzeugt, dass er den Kampf für sich entscheiden könnte.

„Er ist es gewohnt gegen Leute zu kämpfen, die nicht mit ihm auf die Matte wollen. Mir wäre das aber egal. Ich kann mir allerdings genau so gut vorstellen, dass der Kampf weitestgehend im Stand geführt wird, wo ich das Geschehen kontrollieren und Druck machen werden. Ich bin ohnehin in allen Belangen besser als er.“

Mit den Aussagen seines Mittelgewichtskollegen konfrontiert, äußerte sich nun auch „The All-American“ zur möglichen Paarung mit Rockhold: „Er kann alles ganz ordentlich, ist aber in keinem Aspekt wirklich herausragend. Er wäre weder der beste Standkämpfer noch der beste Grappler, dem ich bisher gegenüberstand.“

Ob Luke Rockhold tatsächlich eine Titelchance erhält, bleibt jedoch abzuwarten. Angesprochen auf einen möglichen nächsten Gegner des zweifachen Anderson-Silva-Bezwingers Weidman, hielt sich UFC-Präsident Dana White bislang bedeckt.