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Lukasz Sajewski: Nick Hein hat Angst vor mir!

Lukasz Sajewski (Foto: Youtube)

Am Samstag wird der ungeschlagene Pole Lukasz Sajewski in Berlin nach langer verletzungsbedingter Wartezeit sein Debüt in der UFC geben. Begrüßen wird ihn der Deutsche Nick Hein in der MMA-Champions-League. Doch der hat Angst, glaubt Sajewski zu wissen.

Für Nick Hein wird es nach einem Sieg und einer Niederlage bereits der dritte Kampf in der UFC sein, wenn der Kölner am Samstag in Berlin das Octagon betritt. Für den in 13 Kämpfen ungeschlagenen Sajewski wird es das Debüt – und das im Heimatland seines Gegners.

„Ich bin froh, dass ich in seiner Heimat kämpfe“, wiegelt Sajewski allerdings ab. GNP-TV sprach mit dem 24-jährigen polnischen Talent via Übersetzer Pawel Kowalik, beim Medientag zur UFC Fight Night Night Berlin am Donnerstag. „Hier bin ich sozusagen der Feind, das motiviert mich, noch mehr zu zeigen als sonst.“

Hein, ein früher Top-Judoka, der nur knapp am Olympiakader 2008 scheiterte, wird dabei zweifelsohne der schwerste Gegner, dem Sajewski bisher gegenüberstand. Den lässt das jedoch kalt, er hat sich nach eigener Aussage mit den führenden Judoka seines Landes auf den Kampf vorbereitet.

„Ich habe mich auf seinen Stil vorbereitet. Er wird in den ersten paar Minuten gefährlich sein, aber er kann mich in keiner Hinsicht überraschen“, so Sajewski. „Ich habe bisher all meine Kämpfe gewonnen und werde auch diesen gewinnen.“

Im aktuellen GNP1 Magazin erklärt Hein, er mache sich keine Gedanken darüber, dass Sajewski bisher keinen Kampf verloren hat. Hein wörtlich: "Aus Niederlagen lernt man, und ich möchte Lukasz Sajewski helfen, zu lernen."

„Ich glaube, er sagt das, weil er Angst hat", ärgert sich Sajewski über den Seitenhieb. "Ich habe ihn heute im Hotel gesehen und er hat Augenkontakt vermieden, will mich nicht ansehen. Es wird tatsächlich eine Lehrstunde geben, aber ich werde der Lehrer sein und er wird eine Menge von mir lernen können.“

Das komplette Interview mit Lukasz Sajewski: