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Lobov will Tukhugov-Kampf: Wenn sie ihn entlassen, will ich auch gehen!

Artem Lobov (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Nicht nur Khabib Nurmagomedov will die UFC verlassen, falls sein Teamkollege Zubaira Tukhukov entlassen wird. Auch der für Samstag geplante Gegner Artem Lobov will den Kampf gegen Tukhugov so sehr, dass er ebenfalls entlassen werden im möchte.

„Wenn sie ihn entlassen, will ich auch gehen“, sagte Lobov auf einem Pressetermin vor seinem Kampf. „Ich will gegen Zubaira kämpfen, egal ob bei ACB, Bellator oder irgendeiner anderen Liga. Er entkommt mir nicht. Es muss im Octagon passieren. Ich will diesem Mann in die Augen blicken, Mann gegen Mann. Sobald man im Käfig ist, heißt es nur er gegen mich. Sein Können gegen mein Können. Sein Herz gegen mein Herz. Ich will es im Octagon testen. Ich will sehen, was er draufhat.“

Lobov hätte ursprünglich am Samstag auf Tukhugov treffen sollen. Nachdem Tukhugov Conor McGregor nach dessen Kampf im Octagon attackierte, zog die UFC den Teamkollegen des Champions ab. Ein harter Schlag für Lobov, der für diesen Kampf lukrativere Vertragsangebote ausgeschlagen hatte. Nun geht es gegen Michael Johnson, nur eine Notlösung für den Russen.

„Ich mache diesen Kampf nur, weil ich schon fertig mit der Vorbereitung war und seit einem Jahr nicht mehr gekämpft habe. Ich muss diesen Kampf aus verschiedenen Gründen machen. Aber täuscht euch nicht, ich will Zubaira.“

Lobov war bereits öfter Teil der Auseinandersetzung zwischen den beiden Camps. So geriet er im April mit Nurmagomedov in einem Hotelflur aneinander. Diese Konfrontation brachte McGregor dazu, nach Brooklyn zu fliegen und dort in der Tiefgarage auszurasten. Auch im April verlor Lobov einen Kampf, da er gemeinsam mit McGregor in der Tiefgarage Nurmagomedov stellen wollte. Das Tukhugov McGregor im Käfig attackierte, ist nun nur Wasser auf die Mühlen des Russen.

„Was mir überhaupt nicht gefallen hat, war, dass sich Zubaira nach der ganzen Geschichte hinsetzt und dieses Video aufnimmt, wo er damit angibt, dass er jemanden geschlagen hat, der gerade vier Runden lang gekämpft hat. Und das auch noch von der Seite, wo ihn Conor nicht sehen konnte. Ist das etwa eine ehrenhafte Tat? Damit anzugeben, jemanden hinterrücks geschlagen zu haben? Das hat nichts mit Ehre zu tun. Dafür müssen sie büßen.“