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Lesnar: „Ich bin weiß und aufgepumpt. Deal with it!“

Brock Lesnar bei der WWE (Foto: Megan Elice Meadows/Flickr.com)

Am 9. Juli wird Brock Lesnar zum ersten Mal seit viereinhalb Jahren ein Octagon betreten, um bei UFC 200 auf Mark Hunt zu treffen. Der frühere Schwergewichtschampion bekam dafür die Freigabe der Wrestling-Liga WWE, für die er hauptsächlich in den Ring steigt. Für den Einsatz des Wrestlers setzte die UFC sogar eine Doping-Richtlinie außer Kraft, denn eigentlich müssen alle Kämpfer in den vier Monaten vor einem Kampf von der USADA getestet werden können. Lesnar äußere sich nun in seiner gewohnten Manier auf die Vorwürfe und auch über die Meinung der WWE zu seinem UFC-Comeback.

„Ich muss mich damit schon mein ganzes Leben herumschlagen,“ so Lesnar im Rahmen der UFC-Telefonkonferenz auf Doping-Vorwürfe angesprochen. „Was wollt ihr von mir hören? Ich bin ein weißer Junge und aufgepumpt. Deal with it! Dieses ganze Geschwätz interessiert mich nicht. Hat es nie! Ich benutze kein Twitter, Facebook und sowas. Das ist alles nur Bullshit für mich.“

Anfang Juni hatte sich Lesnars Gegner Mark Hunt gegenüber dem australischen Ableger von Fox Sports mit Unverständnis gegenüber der Ausnahmegenehmigung für Lesnar geäußert. Seiner Meinung nach sei Lesnar „bis oben hin vollgestofft, aber [er] werde ihn trotzdem ausknocken.“ Trotzdem sei es nicht fair den sauberen Athleten gegenüber und kein Sportler dürfe eine Ausnahmegenehmigung erhalten, da es ein falsches Signal sende. Seit Lesnar sein Comeback ankündigte, wurde er bereits fünf Mal von der USADA getestet.

Nicht die einzige Kontroverse um Lesnar. So steht immer noch die Frage im Raum, ob das Octagon-Comeback für Lesnar eine einmalige Sache ist oder der Beginn von etwas Größerem. In einem Interview mit dem Business Insider äußerte sich Stephanie McMahon, Markenbeauftragte der WWE und Tochter von Besitzer Vince McMahon, eher negativ weiteren Kämpfen gegenüber. Die WWE habe Lesnar diese einmalige Gelegenheit erlaubt, weil sie den Wert der zusätzlichen Werbung für weitere WWE-Veranstaltungen erkenne. Unterstützen würde man den Kampf nicht.

Lesnars nonchalante Replik: „Was sie sagt, ist mir egal. Das hier ist für mich, damit ich die Person sein kann, die ich sein will. Natürlich könnten wir das ohne die Fans nicht tun, aber ich sitze nicht nachts herum und denke darüber nach, ob der Kampf meine Popularität beeinträchtigt oder wie WWE-Fans darüber denken. Ich pfeife darauf. Hier geht es um mich. Ich will wieder ein Athlet sein. Darum geht es hier!“