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Leon Edwards fordert: Titelkampf oder Masvidal!

Leon Edwards will an die Spitze der UFC. (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Der Engländer Leon Edwards fuhr am vergangenen Wochenende bei der UFC Fight Night in San Antonio seinen achten Sieg in Folge ein. Nun will er nur zwei Dinge: Um den UFC-Titel im Weltergewicht kämpfen und sich an Jorge Masvidal rächen.

Leon „Rocky“ Edwards ist aktuell der Inhaber der zweitlängsten aktiven Siegesserie in der Weltergewichtsklasse der UFC. Vor ihm steht nur der amtierende Champion Kamaru Usman, der zweimal mehr gewonnen hat. In der neuesten Rangliste der UFC, die am Montag erschien, machte Edwards sieben Plätze gut und steht nun auf Rang 4 – hinter Tyron Woodley, Colby Covington und Jorge Masvidal.

Mit Masvidal hat der 27 Jahre alte Engländer noch ein Hühnchen zu rupfen. Im März geriet er bei der UFC Fight Night in London im Backstage-Bereich mit Masvidal aneinander. Bei dem viral gegangenen Vorfall verabreichte Masvidal ihm nach einer Provokation das Menü „three-piece and a soda“.

„Ich finde, Masvidal ist ein Amateur“, sagte Edwards am vergangenen Wochenende am Rande der UFC Fight Night in San Antonio. „Er hat niemanden geschlagen, den ich als großartig bezeichnen würde. Ihm ist ein Flying Knee gegen Ben gelungen. Ben ist ein Amateur, er ist langsam, er ist alt, er ist ein Bodenkämpfer. Ich halte davon nichts. Wenn sie noch zehnmal kämpfen würden, würde so etwas nie wieder passieren. Ich glaube, dass ich in allen Bereichen des Kampfsports besser bin als Masvidal und ich werde die Gelegenheit bekommen, das zu beweisen.“

Gegen wen Kamaru Usman den Weltergewichtstitel als nächstes verteidigen wird, steht noch immer nicht fest. Masvidal hat mit den Knockouts gegen Darren Till und Ben Askren für Aufsehen gesorgt. Usman streitet sich aber seit Monaten mit Masvidals Kumpel Colby Covington, dem ehemaligen Interim-Champion, der in zwei Wochen gegen Robbie Lawler die Chance bekommt, sich für einen Titelkampf zu empfehlen.

„Wen hat Masvidal schon geschlagen?“, sagte Edwards. „Ich habe achtmal hintereinander gewonnen und war nur die Nummer 11 der Rangliste. Das ist doch verrückt. Das zeigt, dass es nicht um die Kämpfe geht, nicht um die Technik, nicht um die Siege, sondern darum, wer in den sozialen Medien die größten Sprüche klopft. Nur so kommt man voran. Ich gehöre mindestens in die Top 5, sollte aber um den Weltmeistertitel kämpfen.“