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Lebell: Rousey hätte Correia einen Arm, ein Bein oder den Hals brechen sollen!

„Rowdy“ Ronda Rousey (Foto: ZUFFA LLC)

Am 1. August feierte Ronda Rousey einen 34-Sekunden-K.o. über Bethe Correia. Nach UFC 190 in Rio de Janeiro ist die ungeschlagene Titelträgerin im Bantamgwicht mit ihrer Leistung trotzdem unzufrieden. Laut Coach Gene LeBell plante „Rowdy“, ihre Kontrahentin mit gebrochenen Knochen zu strafen.

„Sie war etwas enttäuscht“, so Rousey's Mentor Gene Lebell im Interview mit den Kollegen von MMAFighting. „Sie wollte dieses Mädchen verprügeln, sie bestrafen, ihr für ihre Worte etwas brechen. Einen Arm, ein Bein oder ihren Hals - aber Ringrichter John McCarthy hatte den Kampf schnell abgebrochen, weil sie schon K.o. war.“

Im Vorfeld spielte sich eine wahre Schlammschlacht zwischen den beiden Kämpferinnen ab. Correia erklärte, sie hoffe Rousey begeht keinen Selbstmord nachdem sie ihren Titel verloren hat. Mit dieser Äußerung machte sie Anspielungen auf Rondas Vater, der in ihrer Jugend Selbstmord beging. Der Kampf wurde für die ungeschlagene Championesse damit persönlich. Sie sprach mehrfach davon, Correia für ihre Worte bestrafen zu wollen. Mit dem Tod von Pro Wrestling-Ikone Roddy „Rowdy“ Piper, dem Ronda ihren Spitznamen verdankt und dem sie den Kampf widmete, gewann sie zusätzliche Motivation. Die angespannte Situation gipfelte in einer 34-Sekunden-Demonstration, mit der „Rowdy“ das Kapitel Correia mit einem Knock-out für sich abschloss.

Correia ihrerseits scheint den Sieg über Rousey und den damit in Verbindung stehenden Bantamgewichtstitel der UFC noch nicht abgeschrieben zu haben. Vielmehr kündigt die bis dahin ungeschlagene Brasilianerin an, im nächsten Jahr erneut um den Titel zu kämpfen: „Ich verspreche, ich werde nächstes Jahr wieder um den Titel kämpfen. Ich werde es nicht akzeptieren, dass 2016 ohne einen UFC-Gürtel um meine Hüfte endet. Alles was ich will, bekomme ich. Das wird mein Kampf sein.“

Bevor es jedoch zu einem Rückkampf zwischen Correia und Rousey kommen kann, kündigen sich weitere nicht zu unterschätzende Damen als Kontrahentinnen an. Mit Miesha „Cupcake“ Tate, die es bereits zum dritten mal geschafft hat, sich gegen all ihre Gegnerinnen durchzusetzen und sich damit einen Titelkampf zu sichern, steht die nächste Titelverteidigung im Bamtamgewicht der Frauen bereits fest.

LeBell: „Cyborg spielt nicht in Rondas Liga!”

Wirft man ein Blick außerhalb der UFC, zu Invicta FC, kommt man um einen Kampf zwischen der Invicta FC-Titelträgerin des Federgewichts, Christiane „Cyborg“ Justino, und Ronda Rousey nicht herum. Ein Problem, welches im Hinblick auf diesen Kampf zu lösen gilt, ist das Gewicht der 30-jährigen Brasilianerin, die, um den Kampf möglich zu machen, von 66kg auf 61kg runtergehen muss. Laut Justinos Ernährungsberater George Lockhart ist ihre derzeitige Konstitution so gut, dass der Kampf bereits in vier Monaten, pünktlich zum 12. Dezember möglich sein könnte (GNP1.de berichtete).

LeBell äußerte sich zudem zuversichtlich, was das Aufeinandertreffen von Rousey und Justino angeht: „Cyborg ist eine sehr, sehr gute Kämpferin, wahrscheinlich die drittbeste weltweit. Ronda ist natürlich die beste, Miesha Tate ist die zweitbeste. Ich würde gerne Tate gegen Cyborg ohne Steroide kämpfen sehen. Cyborg ist eine sehr gute Kämpferin, aber sie spielt nicht in Rondas Liga.“ Seine Prognose für den Kampf sind drei Runden, in denen Rousey Justino vollkommen dominiert, bevor sie den Kampf für sich entscheiden kann. Die Fans des Frauen-MMA wünschen sich dieses Aufeinandertreffen seit Jahren.  

Ob der Kampf zwischen Rousey und Justino stattfindet, oder andere Größen des Frauen-MMA bis dahin im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, bleibt abzuwarten. Zunächst freuen wir uns auf Rousey gegen Tate Teil drei, wobei für diese Begegnung bisher kein Datum festgelegt ist.