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Khabibs Wunschzettel: GSP, Ferguson, Mayweather

Khabib Nurmagomedov (Foto: Mark Bergmann/GNP1.de)

Seit drei Monaten warten Fans bereits auf ein Urteil der Kommission Nevadas gegen Leichtgewichts-Champion Khabib Nurmagomedov. Der Dagestaner selbst will ebenfalls Sicherheit, schließlich will er sich dann neuen Aufgabe widmen. So hat Nurmagomedov bereits einen Fahrplan für die nächsten Kämpfe.

Während eines Besuchs in Australien wurde Nurmagomedov von Submission Radio interviewt und nach seinen kommenden Plänen gefragt. Dabei ist sich Nurmagomedov immer noch unsicher, wie lang er gesperrt werden könnte, sagte dabei auch, dass er ein ganzes Jahr aus dem Verkehr gezogen werden könnte. Sobald die Angelegenheit jedoch geregelt ist, will Nurmagomedov gegen Georges St. Pierre antreten.

„Georges St. Pierre ist ein sehr großer Name“, so Nurmagomedov. „Ich will einen starken Gegner und er ist ein wenig größer als ich. Wenn, dann aber bei 155 Pfund, weil 170 Pfund sein Gewicht ist und er schwerer ist als ich. Die schlaue Entscheidung für mich wäre ein Kampf bei 155 Pfund. Er wäre eine große Herausforderung und gut für mein Vermächtnis. Der Kampf wäre gut für mein Vermächtnis, für die Fans, für das Geld, für alles. Meiner Meinung nach ist er der beste Athlet, der je in der UFC gekämpft hat, weil er ein Champion im und außerhalb des Käfigs ist.“

Vor wenigen Tagen brachte Nurmagomedovs Coach Javier Mendez auch den Namen Conor McGregor wieder ins Gespräch. Nurmagomedov hat daran jedoch kein Interesse: „Mein Team ist groß, jeder denkt anders. Mein Vater, Javier, mein Management, jeder denkt für sich. Aber derzeit hat er sich den Rückkampf nicht verdient. Er hat verloren, er hat getappt. Es war kein enger Kampf, ich habe überall dominiert und ihn geschlagen. Ich habe ihn zerstört. Wofür brauchen wir einen Rückkampf?“

Stattdessen könnte aber einer von McGregors alten Widersachern, Floyd Mayweather, auf Nurmagomedovs Agenda auftauchen. Der 41-Jährige ist für Nurmagomedovs vor allem aufgrund des Alters schlagbar, so der UFC-Champion:

„Er ist alt. Natürlich wäre es für mich sehr schwer, mit den jungen Löwen im Boxen mitzuhalten. Die sind sehr gefährlich. Aber Mayweather ist alt, er ist 41, aber er hat noch den Namen. Wenn wir uns also einen großen Fisch angeln können, warum nicht? Viele verstehen das nicht. Sie blicken nicht dahinter. Wir können uns alles nehmen, was wir wollen. Seine 50-0, sein Vermächtnis. Wir können es ihm wegnehmen, weil er zu alt und zu klein ist. Es wäre für mich eine gute Sache. Für meine Zukunft, meine Fans, mein Vermächtnis, mein Geld, einfach alles.“

Der Dagestaner scheint sich bereits auf ein nahendes Karriereende vorzubereiten. Sein Vater hatte bereits vor Jahren angekündigt, dass sich der UFC-Champion schon mit 30 zur Ruhe setzen könnte, um seine Gesundheit nicht aufs Spiel zu setzen. So hätte Nurmagomedov noch bis Ende September, um vor seinem 31. Geburtstag alle Ziele zu erreichen. Ganz so weit denkt er jedoch noch nicht.

„Ich weiß es im Moment nicht“, so Nurmagomedov weiter. „Vielleicht klappt es ja mit GSP, Ferguson und Mayweather. Die drei, dann kann ich als bester Athlet aller Zeiten zurücktreten.“