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Khabib und McGregor einigen sich mit der NSAC

Weder Khabib Nurmagomedov noch Conor McGregor werden persönlich bei der NSAC vorsprechen (Foto: ZUFFA LLC)

Am heutigen Dienstag tagt die Nevada State Athletic Commision in Las Vegas. Die Tagesordnung liest sich wie ein Who-is-Who des MMA, schließlich stehen mit Jon Jones, Conor McGregor und Khabib Nurmagomedov die derzeit wohl größten UFC-Stars auf dem Programm. Erscheinen wird jedoch nur Jones, McGregor und Nurmagomedov haben sich bereits auf ein Strafmaß mit der Kommission geeinigt.

Dabei geht es immer noch um die Vorkommnisse im Anschluss an den Kampf bei UFC 229 im Oktober. Dabei sprang Khabib Nurmagomedov nach der Urteilsverkündung über den Zaun und attackierte McGregors Betreuer. Der Ire lieferte sich hingegen im Käfig weitere handfeste Auseinandersetzungen mit der Ecke des Dagestaners.

Die Kommission reagierte schnell und behielt die Hälfte von Nurmagomedovs Gage für sich. Nachdem die Anwälte beider Seiten bereits seit Monaten mit der Kommission verhandeln und die Teilnahme an der Anhörung immer weiter nach hinten schoben, scheint nun eine Einigung gefunden, die alle zufriedenstellen wird. Experten gehen von einer Geldstrafe und einer Suspendierung aus. Auch Sozialstunden könnten Teil der Strafe werden.

Neben Nurmagomedov und McGregor sollen sich auch Zubaira Tukhugov und Abubakar Nurmagomedov, die ebenfalls an der Schlägerei beteiligt waren, außergerichtlich mit der Kommission geeinigt haben.

Die UFC erinnerte die Kommission zudem durch eine taktisch platzierte Pressemeldung daran, dass UFC 229 in Las Vegas für eine Wirtschaftsleistung von insgesamt 86,4 Millionen US-Dollar gesorgt habe. Eine lange Sperre für McGregor und Nurmagomedov dürfte damit eher unwahrscheinlich sein.