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Khabib über Tony Ferguson: "Ich verstehe ihn nicht"

Tony Ferguson vs. Khabib Nurmagomedov (Fotos: Florian Sädler & Mark Bergmann/GNP1.de)

UFC-Champion Khabib Nurmagomedov wird seinen Leichtgewichtstitel am 18. April bei UFC 249 in Brooklyn gegen Tony Ferguson verteidigen. Wie Nurmagomedov nun in einem Interview verriet, respektiert er Ferguson als Kämpfer, findet ihn aber auch verwunderlich.

Wer sich auf YouTube regelmäßig Videos von der UFC ansieht, ist sicher schon über Kommentare gestoßen wie: „Tony Ferguson ist einer, der schattenboxt und einen Aufgabegriff ansetzt“ oder „Tony Ferguson ist einer, der seiner Ecke in der Rundenpause Ratschläge gibt“.

Viele Fans lieben das exzentrische Verhalten, das Ferguson in Interviews und in den sozialen Medien an den Tag legt. Der 35-Jährige ist die Quelle etlicher MMA-Memes, doch nicht jeder mag einen solchen Humor. Dazu gehört auch Khabib Nurmagomedov, der bei UFC 249 gegen Ferguson kämpfen wird.

„Ich habe nichts gegen ihn persönlich“, sagte Nurmagomedov in einem Interview mit RT Sport. „Tony ist ein großartiger Kämpfer. Aber ich mag ihn nicht. Ich verstehe seine Gedanken nicht, was in seinem Kopf vorgeht. Aber das muss ich auch nicht. Ich werde mich auf den Kampf konzentrieren. Wenn der Käfig geschlossen ist, werde ich wie immer meinen Job erledigen.“

Abgesehen davon geht Nurmagomedov davon aus, dass der Kampf, der bereits zum fünften Mal angesetzt wurde, am 18. April wie geplant stattfinden wird.

„Das ist ein sehr wichtiger Kampf für die UFC, für die Fans, für mich und für Tony“, sagte Nurmagomedov. „Daher haben wir diesen Vertrag unterschrieben. Ich hoffe, im April werden wir endlich gegeneinander kämpfen.“