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Khabib Nurmagomedov will nicht mehr in Las Vegas kämpfen

Khabib Nurmagomedov hat keine Lust mehr auf Nevada (Foto: ZUFFA LLC)

Khabib Nurmagomedov hat laut seinem Manager Ali Abdelaziz keine Lust mehr auf Nevada. Nachdem der UFC-Champion für die Schlägerei im Anschluss an seinen Kampf gegen Conor McGregor im Oktober mit einer Geldstrafe von 500.000 US-Dollar und neun Monaten Sperre belegt wurde, will der Dagestaner zukünftig lieber in anderen Bundesstaaten kämpfen, allen voran New York.

„Khabib ist fertig mit Vegas, nachdem sie seine Brüder so hart bestraft haben“, sagte Ali Abdelaziz gegenüber ESPN. „Er liebt den Madison Square Garden, viele seiner Fans leben in New York und die Stadt war immer gut zu ihm. Er vermisst es, dort zu kämpfen.“

Die Kommission Nevadas hatte am Dienstag Abubakar Nurmagomedov und Zubaira Tukhugov, die beiden Teamkollegen von Khabib Nurmagomedov, die nach dem Kampf verbotenerweise den Käfig betraten und sich mit Conor McGregor prügelten, mit einer einjährigen Sperre und einer Geldstrafe von 25.000 US-Dollar belegt. Der UFC-Champion will die Geldstrafe seiner Teamkollegen bezahlen, sagte sein Manager.

Darüber hinaus will Nurmagomedov auch nicht in den Käfig steigen, bevor die Sperre seiner Teamkollegen nicht abgelaufen ist. Dies würde auf einen frühesten Einsatz am 6. Oktober 2019 hinauslaufen, da alle ausgesprochenen Sperren rückwirkend zum Tag des Vorfalls gelten.

Nurmagomedov selbst wurde für neun Monate gesperrt, kann die Sperre aber durch ein Anti-Mobbing-Video um drei Monate reduzieren. Härter dürfte ihn die Geldstrafe in Höhe einer halben Million Dollar treffen. Der Dagestaner reagierte auf Twitter auf die Sanktionen der NSAC, bezeichnete die Angelegenheit als „Politik“ und postete ein Bild auf Instagram, dass man ihn wecken solle, sobald alles vorbei sei.

Khabib Nurmagomedov hatte bei UFC 229 nach seinem Sieg über McGregor den Käfig verlassen und war auf die Betreuer des Iren losgegangen. In der Folge entstand eine Prügelei außerhalb und auch im Käfig, wo sich McGregor mit Teamkollegen Nurmagomedovs herumschlagen musste.