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Khabib Nurmagomedov: UFC war an Bus-Attacke beteiligt

Khabib Nurmagomedov (Foto: Mark Bergmann/GNP1.de)

Khabib Nurmagomedov steht weiter auf Kriegsfuß mit der UFC. Nachdem der Leichtgewichtschampion bereits mit einem Abgang drohte, sollte die UFC seinen Teamkollegen Zubaira Tukhugov entlassen, legt er nun nach und verdächtigt die UFC, hinter der Bus-Attacke im April zu stecken.

„Meiner Meinung nach war es zu 70 Prozent geplant“, sagte Nurmagomedov gegenüber Russia Today. „Conor war nicht Teil des Media Days. Sie hätten den Sicherheitsdienst informieren müssen, dass 20 bis 30 Leute das Gebäude betreten haben. Sie haben nichts gemacht. Stattdessen wurden sie zu unserem Bus geführt.“

McGregor hatte zwei Tage vor UFC 223 die Tiefgarage des Barclay Centers betreten, um Nurmagomedov zur Rede zu stellen. Nachdem sich dieser zwei Tage vor seinem Titelkampf nicht mit dem Iren beschäftigen wollte, fing das McGregor-Lager an, Gegenstände auf die Kämpferbusse zu werfen. McGregor selbst schleuderte eine Sackkarre auf den Bus, eine Scheibe brach und verletzte Ray Borg und Michael Chiesa, Nurmagomedov blieb unverletzt.

„Wenn man sich das Video anschaut, sieht man, dass der Bus fast bis zur Ausfahrt fährt und dann auf einmal anhält und zurücksetzt“, so Nurmagomedov weiter. „Warum? Wenn du doch siehst, dass Leute den Bus attackieren, fährst du doch weiter und raus aus dem Parkplatz. Aber du stoppst und fährst zurück. Warum?“

Die UFC äußerte sich nicht zu den Vorwürfen. Im Vorfeld von UFC 229 hatte die UFC die Videoaufnahmen des Vorfalls zu Werbezwecken in ihre Trailer eingebaut. Bereits vor Wochen wurde UFC-Präsident Dana White auf die Vorkommnisse angesprochen und wies die Anschuldigungen, die UFC hätte etwas damit zu tun gehabt, entschieden zurück.