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Khabib Nurmagomedov: Ich werde mit Conor McGregor spielen

Khabib Nurmagomedov (Foto: Mark Bergmann)

Nur noch zwei Wochen muss sich die weltweite MMA-Gemeinde gedulden, dann steigt in Las Vegas der größte UFC-Event der vergangenen zwei Jahre. Im Hauptkampf von UFC 229 trifft der amtierende UFC-Champion im Leichtgewicht, Khabib Nurmagomedov, auf den irischen Superstar Conor McGregor. Anstatt einer Reihe an Pressekonferenzen, die vor den letzten Kämpfen von „The Notorious“ an der Tagesordnung standen, mussten sich die Fans und Medienvertreter diesmal mit einer einzigen Fragerunde begnügen. Wie erwartet ging es beim ersten Aufeinandertreffen der Top-Leichtgewichte seit dem Bus-Vorfall heiß her. Während McGregor aufgedreht wie nie agierte, ließ sich sein russischer Kontrahent jedoch kaum aus der Ruhe bringen.

„Das ist genau das, was ich erwartet habe“, sagte der 30-Jährige auf der Pressekonferenz in New York City. „Ich komme, um ihn zu zerschmettern. Ich werde ihn zum Boxen zurückschicken. Du trittst nur beim Boxen an, weil du nicht mit hochklassigen Ringern mithalten kannst. Du kämpfst nur mit kleinen Jungs im Federgewicht. Ringer machen dir große Probleme. Du hast null Ringen, du hast null Grappling. Lass uns am 6. Oktober ringen.“

Nurmagomedov führte seine Pläne für den Kampf am 6. Oktober noch weiter aus: „Ich denke, dass ich ihn müde machen werde“, so der „Eagle“. „Danach werde ich mit ihm spielen. Wenn er müde wird, gibt er immer auf. Er ist zum Boxen gewechselt und hat dort aufgegeben. Wenn ihn jemand zehn Mal schlägt, gibt er auf. Vier Mal hat er schon abgeklopft. Wie ein Hühnchen hast du vier Mal abgeklopft.“

Im Verlaufe der Pressekonferenz wurde Nurmagomedov auch auf seinen Kampf mit Al Iaquinta angesprochen. Der Journalist deutete auf die Probleme des 30-Jährigen im Stand hin, der Dagestani hatte jedoch eine andere Auffassung seiner Leistung: „Wann haben die Punktrichter zuletzt einen Titelkampf mit 50-43 gewertet? Und du sagst, das war ein harter Kampf für mich? Er ist ein guter Kämpfer, ein zäher Typ. Ich glaube, dass er einige Kämpfer in den Top 10 besiegen kann. Es war zwar ein Punktentscheid, aber ich habe jede Runde gewonnen. Gibt es da noch Fragen?“

Ebenfalls zur Sprache kamen die Ereignisse vor UFC 223. Nachdem Nurmagomedov McGregors Freund und Trainingspartner Artem Lobov eine Ohrfeige verpasst hatte, flog der Ire nach Brooklyn und attackierte den Bus, in dem sich Nurmagomedov zu diesem Zeitpunkt aufhielt. Der Russe beantwortete nun die Frage, warum er den Bus nicht verließ, um sich McGregor zu stellen. „Jeder weiß, dass es beim Media Day sehr viel Security gibt. Natürlich bleibe ich da im Bus sitzen. Er kommt mit 40 Leuten? Wir haben vorher geredet, warum schickt er mir keine Nachricht? ‚Wenn du ein Problem mit meinem Teamkollegen oder Bruder hast, ihm eine Ohrfeige gibst, musst du mir Rede und Antwort stehen‘. Wenn er mir so etwas schickt, können wir uns treffen.“

Für seinen Kontrahenten McGregor hatte der Russe dann noch eine Ansage parat: „Am 6. Oktober werde ich dich zerfleischen und du weißt es.“