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Khabib: Nevada erlaubt Prostitution, Glücksspiel und Drogen!

Khabib Nurmagomedov (Foto: Tobias Bunnenberg/GNP1.de)

Khabib Nurmagomedov verzichtet darauf, seine Sperre zu verkürzen, die ihm von der Box-Kommission Nevadas nach den Ausschreitungen rund um UFC 229 auferlegt wurde. Dafür hätte der Dagestaner ein Anti-Mobbing-Video drehen und veröffentlichen sollen. Doch Nurmagomedov hat kein Interesse daran, weiter mit dem US-Bundesstaat Nevada zu tun zu haben.

„Der Staat Nevada erlaubt Drogen, Prostitution und Glücksspiel“, sagte der Dagestaner gegenüber dem russischen Portal Sportbox.ru. „Sollen sie sich doch erstmal um sich selbst kümmern.“

Ein klarer Verzicht auf die Möglichkeit, seine Sperre mit einem Anti-Mobbing-Video zu verkürzen. Der UFC-Champion musste sich in der vergangenen Woche dem Urteil der Kommission Nevadas stellen, die seine Rolle in den Ausschreitungen nach UFC 229 bewerteten. Obwohl schon im Vorfeld eine Einigung zwischen Nurmagomedovs Lager und der Kommission erzielt werden konnte, wodurch ihm ein persönliches Erscheinen erspart wurde, schimpft der 30-Jährige seitdem über die Politik der Kommission.

Nurmagomedov wurde bei der Sitzung rückwirkend zum 6. Oktober mit einer Sperre von neun Monaten und einer Geldstrafe von 500.000 US-Dollar belegt. Die Sperre hätte er mit einem Video um drei Monate reduzieren können. Conor McGregor wurde bei der gleichen Sitzung mit einer Geldstrafe von nur 50.000 US-Dollar und einer sechsmonatigen Sperre bestraft.

Nurmagomedov stört sich zudem an der Sperre für seine Teamkollegen Abubakar Nurmagomedov und Zubaira Tukhugov, die zwölf Monate zuschauen müssen. Über sein Management ließ der UFC-Champion bereits mitteilen, dass er nicht mehr in Nevada und generell erst nach Ablauf der Sperre seiner Teamkollegen kämpfen wolle.

Geht es nach dem Dagestaner, kehrt er erst im November im Madison Square Garden zurück. Die UFC soll bis dahin einen Interims-Titelkampf zwischen Tony Ferguson und Dustin Poirier ansetzen. Wäre die Kommission Nevadas nicht, würde er schon früher wieder kämpfen.