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Khabib nach Tod von Boxer Dadashev: Ich fange an, diesen Sport zu hassen!

Khabib Nurmagomedov (Foto: Mark Bergmann/GNP1.de)

Der Tod des 28-jährigen Boxers Maxim Dadashev am Montag hinterlässt weiterhin eine Schockwelle in der Box- und Kampfsport-Gemeinde. Zahlreiche Kollegen äußerten im Netz ihre Trauer über den plötzlichen Tod des Boxers, darunter auch UFC-Champion Khabib Nurmagomedov.

So schrieb der 30-Jährige auf Instagram, dass ihm bei jeder solchen Nachricht wieder bewusstwerde, dass es außerhalb des Sports noch wichtigere Dinge gebe. Der UFC-Champion ging sogar so weit, sich vom Kampfsport zu distanzieren.

„Dieser Vorfall zeigt uns wieder einmal dass es Wichtigeres als den Sport gibt“, schrieb Nurmagomedov auf Instagram auf Russisch. „Jedes Mal, wenn ich so eine Nachricht höre, fange ich an, diesen Sport, bei dem wir uns gegenseitig schlagen, zu hassen!“

Dadashev hatte am Freitag in den USA geboxt und wurde nach der elften Runde von seinem Trainer Buddy McGirt aus dem Kampf genommen, obwohl er sich noch dagegen gewehrt hatte. Kurz darauf kollabierte auf dem Weg in die Kabine, wo er sich übergeben musste. Dadashev wurde sofort ins Krankenhaus gebracht und dort wegen einer Hirnblutung einer Notoperation unterzogen. Am Montag verstarb er an den Folgen des Kampfes.

„Nichts ist unvergänglich, Ruhm, Geld, Titel, unser ganzes Leben. Wir werden alle irgendwann das Leben verlassen, keiner bleibt für immer. Es lohnt sich, darüber nachzudenken. Ich wünsche Maxims Lieben viel Stärke. Wer gute Dinge tut, den wird Gott im nächsten Leben dafür belohnen und unsere Sünden vergeben.“