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Kevin Costner: MMA sollte zur olympischen Disziplin werden

Kevin Costner

Der zweifache Oscarpreisträger Kevin Costner ist ein langjähriger MMA-Fan. Wie er kürzlich in einem Interview erklärte, ist er der Meinung, dass der Sport Teil der olympischen Spiele werden sollte.

Der US-amerikanische Schauspieler hat unter anderem einige Sportfilme in seinem Resümee stehen. So setzte er verschiedene Disziplinen wie Golf („Tin Cup“), Football („Draft Day“) und Cross Country („McFarland, USA”) ins Scheinwerferlicht.

Einen MMA-Film wird der 61-Jährige in seinem Leben wohl nicht mehr drehen, dennoch zeugte er kürzlich seinen Respekt gegenüber dem Sport in besonderer Weise. Costner sagte: „Ist MMA Teil der olympischen Spiele? Ich finde das sollte es. Ich schaue seit 15 Jahren MMA und finde, dass es eine der großartigsten existierenden Sportarten ist.“

Bis MMA es in die Riege der olympischen Sportarten schafft, könnte es noch ein langer Weg werden. Eine Schnittmenge zwischen olympischen Disziplinen wie Ringen gibt es allerdings schon längst. So nahm beispielsweise Ex-Weltmeisterin und MMA-Ikone Ronda Rousey vor Beginn ihrer MMA-Karriere als Judokerin an den Olympischen Spielen 2008 in Peking teil. Henry Cejudo, der am vergangenen Wochenende bei UFC 197 gegen Demetrious Johnson um den Titel im Fliegengewicht antrat (GNP1.de berichtete), gewann 2008 sogar die Goldmedaille im Ringen.

Ein weiterer Aspekt, der Costner am MMA-Sport gefällt, ist die Tatsache, dass es im Gegensatz zu anderen Sportarten wie Baseball oder Football keine Spielsaison gibt. Kämpfe gibt es das ganze Jahr über ohne eine Art von Spielpause. Der Schauspieler gibt dennoch zu, dass Baseball seine erste Leidenschaft ist und dass er sich MMA-Events erst dann anschaut, wenn es wirklich um etwas geht.

Der in Lynwood geborene Filmstar spielt die Hauptrolle in dem aktuellen Film „Criminal“, in dem unter anderem auch Ryan Reynolds, Gary Oldman, Tommy Lee Jones, Gal Gadot und Alice Eve mitwirken.