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Keine Strafe für Conor McGregor nach Schlag auf Pressekonferenz

Conor McGregor holte beim Staredown zum Schlag aus.

Auf der gestrigen Pressekonferenz für UFC 196 ging es ordentlich zur Sache. Conor McGregor und Nate Diaz lieferten sich ein hitziges Wortgefecht, bevor das Ganze beim anschließenden Blickduell endgültig eskalierte und sogar eine Faust flog. Eine Strafe wird es dafür nicht geben, wie die Sportkommission von Nevada (NAC) verkündete.

Nach der Pressekonferenz hatte UFC-Präsident Dana White die beiden Hauptkämpfer zum Staredown gebeten. Diaz stellte sich McGregor dabei mit ausgestreckter rechter Faust gegenüber, berührte den UFC-Champion im Federgewicht jedoch nicht. Nach wenigen Sekunden holte McGregor aber aus und verpasste Diaz einen harten Faustschlag vor die rechte Hand. Dana White und Sicherheitspersonal gingen dazwischen und hielten die beiden Kontrahenten auseinander. Um Haaresbreite wäre es zu einer größeren Schlägerei gekommen. Immerhin waren Nate Diaz‘ Teamkollegen, unter anderem Jake Shields und Nick Diaz, bereits auf die Bühne gestürmt.

„UFC-Präsident Dana White hat die Situation gehandhabt“, sagte NAC-Chef Bob Bennett gegenüber MMAFighting.com.

Diaz hielt sich nach dem Angriff immer wieder den rechten Handrücken. Verletzt habe ihn der Schlag jedoch nicht, heißt es aus Diaz‘ Umfeld. 

Dass die Sportkommission für den Schlag keinerlei Strafe ansetzt, ist verwunderlich. Jon Jones und Daniel Cormier mussten nach ihrer Prügelei auf einem Pressetermin im Jahr 2014 hohe Geldstrafen zahlen und Sozialstunden ableisten. Die Schlägerei fand knapp zwei Monate vor dem geplanten Kampftermin statt und stellte keine Gefahr für das Duell dar. McGregor hat mit seinem Schlag jedoch eine Verletzung Diaz' und eine damit verbundene Kampfabsage nur zwei Tage vor der Veranstaltung provoziert.

McGregors Schlag könnt ihr euch hier in der Zeitlupe noch einmal anschauen: