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Keine lange Pause: Conor McGregor will im März wieder kämpfen

Conor McGregor (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Fast anderthalb Jahre mussten Fans auf die Rückkehr von Conor McGregor warten, dann ging gegen Donald Cerrone alles ganz schnell. Ein entsprechend hohes Tempo will der Ire auch für den weiteren Verlauf des Jahres hinlegen. Auf den Ausgang des Titelkampfes zwischen Khabib Nurmagomedov und Tony Ferguson will er nicht warten.

„Wer es ist, spielt kaum eine Rolle“, sagte McGregor auf der Pressekonferenz nach seinem Sieg bei UFC 246. „Der Titel im Leichtgewicht wird da sein, er ist immer da. Man sieht die Physis, die Vorbereitung und das alles. Der Titelkampf wird wieder zu mir zurückkommen. Ich werde sicherlich nicht herumsitzen und darauf warten, dass Khabib gegen Tony passiert und dann darauf warten, bis die Feiertage, Verletzungen und andere Dinge rum sind. Ich schaue mich gerade schon nach Terminen um und ich weiß, dass der März machbar ist. Ich muss einen Blick in meinen Kalender werfen und sehen, wo wir stehen.“

McGregor hatte sich auch vorgenommen, sich dafür bereitzuhalten, falls Nurmagomedov oder Ferguson vor ihrem für April geplanten Duell ein weiteres Mal verletzt ausfallen. Sollte der Kampf stattfinden, will der Ire nicht erst warten, bis die Kämpfer wieder fit sind und bspw. Der Ramadan vorbei ist, in dessen Zeitraum Nurmagomedov keine Kämpfe macht. Der UFC-PPV im März findet mit UFC 248 bereits am 7. März statt, es wäre ein sehr schnelles Comeback.

„Lorenzo Fertitta kommt am Mittwoch aus Panama zurück. Dann werden wir mit ein wenig irischem Whiskey anstoßen, ich freue mich auf diese Tradtidion, und dann spreche ich mit Dana. Wir werden uns besprechen. Ich werde bereit sein. Ich werde ein paar Tage mit meinen Kids entspannen, meinem Sohn den Kampf zeigen und sehen, wie er darauf reagiert, dann geht es zurück ins Training.“

Langfristig will McGregor definitiv wieder gegen Khabib Nurmagomedov kämpfen. Beim ersten Duell teilte McGregor vor allem verbal aus und musste im Käfig dann dafür einstecken. Zwar sagt der Ire, dass er mittlerweile ein paar seiner Dämonen besiegt habe, doch dass es rein sportlich gegen den Champion zugeht, darauf sollte man sich nicht verlassen.

„Es ist eine sehr persönliche Sache mit ihm und seinem Team“, so McGregor weiter. „Es ist einfach so. Ich werde nichts versprechen. Ich bin, wer ich bin und es ist, was es ist. Ich werde mich definitiv auf das Skillset konzentrieren. Ich habe meinen Stil, dieser Mann hat seinen Stil. Er klammert sich am Bein fest, ich gehe mir den Sieg holen. Aber ich würde mir diesen Kampf gerne zurückholen. Wir werden sehen, was passiert. Wir werden sehen, was in seinem Kampf mit Tony passiert. Tony ist für mich auch interessant. Mal schauen, was passiert. Was auch immer es sein wird, ich bin bereit.“

Dabei könnte sich McGregor auch vorstellen, den großen Kampf am Ende in der russischen Hauptstadt Moskau zu absolvieren, auch wenn UFC-Präsident Dana White das bereits ausschloss:

„Es gibt in Russland eine Menge Geld, eine Menge Umsatz. Wie viel ist genug, um Dana zu überzeugen? Was für ein Land. Es wäre wie in einem Rocky-Film, das reizt mich extrem. Aber Dana ist ein Junge aus Las Vegas. Die Vegas-Leute werden dafür werben. Aber ich fände das toll. Ich will den Leuten ein Spektakel bieten und das wäre ein irres Spektakel.“