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Kein US-Visum für Khabibs Vater

Khabib Nurmagomedov (Foto: Mark Bergmann/GNP1.de)

Am Samstag stellt sich Khabib Nurmagomedov seinem bisher schwersten Gegner in Conor McGregor. Dabei muss der Dagestaner jedoch auf die Unterstützung seines Vaters verzichten, denn Nurmagomedov Senior erhielt kein US-Visum und kann daher nicht für den Kampf nach Las Vegas fliegen.

Bereits am Wochenende berichtete Russia Today, dass dem Vater des amtierenden Leichtgewichtchampions das Visum verweigert wurde. Nurmagomedovs Management bestätigte die Berichte. Zwar habe Nurmagomedov in Istanbul vor der russischen Behörde TASS vorgesprochen, allerdings habe die Behörde weitere Dokumente von ihm verlangt, sodass eine rechtzeitige Ausstellung des Visums bis zum Kampf am Samstag nicht mehr möglich sei.

Keine ungewohnte Situation für Nurmagomedov. Seinem Vater wurde zuvor bereits mehrfach die Einreise verweigert, an seiner ungeschlagenen Bilanz änderte das bisher jedoch nichts. Abdulmanap Nurmagomedov war zuletzt ebenso wie sein Sohn immer wieder Zielscheibe für Conor McGregor geworden.

So bezeichnete der Ire ihn als „zitternden Feigling“, der sich hinter falschem Respekt verstecken würde. Nurmagomedov antwortete gegenüber Russia Today darauf, dass es unmöglich sei, Psychospielchen mit seiner Familie zu spielen, aber man würde nichts vergeben und McGregor würde seine Antwort im Käfig erhalten.