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Kein einziger UFC-Kämpfer unter den 100 bestverdienenden Sportlern der Welt

Vom Sprung auf die Forbes-Liste sind die UFC-Stars noch weit entfernt (Foto: Florian Sädler/GNP1.de).

18,8 Millionen US-Dollar. Dieses hübsche Sümmchen muss man als professioneller Athlet zwischen Juni 2014 und Juni 2015 verdient haben, um es auf die aktuelle Forbes-Liste der 100 bestverdienenden Sportler der Welt zu schaffen. UFC-Fans werden auch in der 2015er-Version wieder keinen einzigen bekannten Namen entdecken, der ‚Konkurrenzsport‘ Boxen dagegen ist gleich zwei Mal auf den ersten beiden Plätzen vertreten.

An Goldesel Floyd Mayweather kommt weiterhin niemand ran. Auch Manny Pacquiao nicht, mit dem „Money“ dank ihres Blockbuster-Kampfes aus dem vergangenen Mai die diesjährige Liste des US-Wirtschaftsmagazins Forbes anführt, die die 100 bestverdienenden Sportler der Welt aufzählt.

Während „Pacman“ sich mit knapp 160 Millionen US-Dollar zufriedengeben musste, hat Mayweather im selben Zeitraum stolze 300 Millionen eingesackt. Mit weitem Abstand folgen anschießend die Fußballer Cristiano Ronaldo und Lionel Messi sowie Tennis-Ass Roger Federer:

1.    Floyd Mayweather: 300 Millionen
2.    Manny Pacquiao: 160 Millionen
3.    Cristiano Ronaldo: 79,6 Millionen
4.    Lionel Messi: 73,8 Millionen
5.    Roger Federer: 67 Millionen

In den Top 15 tummeln sich weitere Schwergewichte wie LeBron James, Tiger Woods und Zlatan Ibrahimovic, mit Platz 21 und 33 Millionen US-Dollar Jahreseinnahmen ist Formel-1-Star Sebastian Vettel der bestverdienende Deutsche.

Aber ganz gleich, wie weit man die Liste herunterscrollt, Namen wie Ronda Rousey oder Conor McGregor tauchen nicht mehr auf. Ein Zeichen dafür, dass selbst die populärsten Stars des Sports zu wenig Geld verdienen? Die UFC selbst jedenfalls hat es im vergangenen Jahr auf Platz zehn der Forbes-Liste der wertvollsten Sportmarken geschafft...

Arm zumindest sind auch die großen Namen der Liga nicht – so schaffte es Rousey, aktuelle Championesse im UFC-Bantamgewicht, kürzlich in die Top Ten der Forbes-Liste der bestverdienenden Sportlerinnen der Welt. Zwischen Juni 2014 und Juni 2015 hat „Rowdy“ Rousey 6,5 Millionen US-Dollar verdient, bevor ihr die angeblich 900.000 Pay-per-View-Verkäufe von UFC 190 im August dieses Jahres einen weiteren stattlichen Gehaltsscheck eingebracht haben.

McGregor dagegen hat für seinen Sieg gegen Chad Mendes im Kampf um den Interimstitel im UFC-Federgewicht im Juli dieses Jahres offiziell „nur“ eine halbe Million Dollar verdient – an Georges St-Pierres 5-Millionen-Marke pro Kampf dürfte der polarisierende Ire also noch etwas zu knabbern haben. Von den knapp 19 Millionen Dollar Jahreseinkommen zum Sprung auf die Forbes-Liste ganz zu schweigen…