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Kein Dopingvergehen: Cristiane „Cyborg“ Justino erhält Ausnahmegenehmigung

Cris "Cyborg" (Foto: Zuffa LLC)

Im Dezember wurde Cristiane „Cyborg“ Justino positiv auf das verbotene Entwässerungsmittel Spironolacton getestet und vorrübergehend von der US Anti-Doping Agency (USADA) suspendiert. Nun hat die USADA Justino eine Ausnahmegenehmigung für das Medikament erteilt. „Cyborg“ darf somit ab sofort wieder ins Octagon steigen.

Justino gab im Dezember an, das Medikament von ihrem Arzt verschrieben bekommen zu haben, um die Nachwirkungen ihres harten Weight-Cuts, den sie im September vor ihrem Kampf gegen Lina Lansberg durchlaufen musste, zu behandeln.

Die USADA prüfte den Fall und kam zu dem Schluss, dass die Behandlung gerechtfertigt war. Justino bekam somit eine rückwirkende Ausnahmegenehmigung. Ohne Ausnahmegenehmigung hätte sie mit einer Suspendierung von einem Jahr rechnen müssen.

„Ich bin extrem froh, dass die USADA sich die Zeit genommen hat, genauestens meinen Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung zu überprüfen und zu dem Schluss gekommen ist, dass die Einnahme des verschriebenen Medikaments medizinisch notwendig war“, schrieb Justino in einem Statement auf ihrer Facebook-Seite. „Ich freue mich darauf, so schnell wie möglich ins Octagon zurückzukehren, um beweisen zu können, dass ich der Pound-for-Pound-Champion im Frauen-MMA bin.“

Justino hatte aufgrund des harten Weight-Cuts zwei Termine für einen Kampf um den ersten UFC-Federgewichtstitel der Frauen absagen müssen. Das Gold wurde schließlich im Februar im Kampf zwischen Germaine de Randamie und Holly Holm ausgekämpft, den de Randamie umstritten für sich entscheiden konnte.

Nun könnte „Cyborg“ ihre Chance auf das Gold bekommen. Die Brasilianerin ist ohne Frage die dominanteste MMA-Kämpferin im Federgewicht, ist seit 2005 ungeschlagen und hat nahezu alle ihre Gegnerinnen K.o. geschlagen.