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Kawajiri: Bei Pride FC haben nur die Ausländer gedopt!

Tatsuya "Crusher" Kawajiri (Fotograf: Florian Sädler/GNP1.de)

Tatsuya Kawajiri gehört zu den erfahrensten Kämpfern der UFC. Der Japaner, der bereits bei den größten Organisationen der Welt, wie Pride FC, DEEP, Shooto, Strikeforce oder One FC in Aktion war, wird bei der Berlin-Show am 20. Juni gegen Dennis Siver ins Octagon steigen. Wir sprachen mit dem „Crusher“ vor seinem Auftritt in der Bundeshauptstadt.

Der Japaner sprach respektvoll über den Mannheimer und dessen Fähigkeit, Begegnungen spektakulär zu beenden. „Siver kann einen Kampf zu jeder Zeit beenden, ob mit Schlägen oder einer Submission. Ich will ihm diese Chance nicht geben.“

Zudem gab uns der 37-Jährige eine Prognose, mit der er Siver vorzeitig abklopfen lassen will: „Ich will den Kampf auf den Boden bringen, Siver dort zermürben und schließlich mit meinem ‚Kawa-Chan-Hold‘ zur Aufgabe zwingen."

„Japaner sind stolze Kämpfer und würden nie dopen, wenn dann waren es ausländische Kämpfer, die dort angetreten sind“, so Kawajiri zum Thema Doping in Japan. „Es ist toll, dass die UFC sich so gegen Doping einsetzt. Japans Kämpfer mussten jahrelang gegen Kontrahenten antreten, die sich Vorteile durch leistungssteigernde Substanzen sicherten."

Des Weiteren sprachen wir mit dem MMA-Veteranen über seine Kämpfe in der Heimat, den Unterschied zur UFC und seine Augenverletzung.

Das Interview findet ihr anbei: