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Justin Gaethje: "Kommt vorbei, ich kämpfe nur noch fünf Mal"

Nicht naiv: Justin Gaethje weiß um die gesundheitlichen Konsequenzen seines spektakulären Kampfstils (Foto: WSOF).

Justin Gaethje hat von seinen letzten drei Kämpfen zwei verloren. Dennoch waren sie allesamt Kandidaten für den Titel „Kampf des Jahres“. Daher ist Gaethje selbstbewusst und seine Nachricht an die Fans lautet: Kommt zu meinen Kämpfen, es werden nicht mehr viele sein.

„Ich kämpfe noch fünf Mal“, sagte der US-Amerikaner in seinem Interview nach UFC on FOX 29. „Vor dem letzten Kampf sagte ich bereits, dass es noch sechs wären. Ich will die größtmöglichen Kämpfe. Nach einer Niederlage ist es vielleicht komisch, das zu sagen, aber die Fans wollen mich kämpfen sehen. Wer mich nicht live in Aktion gesehen hat, der verpasst etwas und wird es bereuen, wenn ich aufhöre. Ich werde nicht mehr lange dabei sein. Es sind nur noch fünf Kämpfe übrig.“

Gaethje verlor am vergangenen Wochenende gegen Dustin Poirier in der vierten Runde durch technischen Knockout. Der frühere WSOF-Leichtgewichtschampion weiß, dass seine Art zu kämpfen keine lange Karriere mit sich bringt. Er teilt viel aus, steckt aber auch sehr viel ein.

„Ich gehe da nicht rein, um zu ringen. Ich habe [Poirier] im Stand besiegt. Meine Taktik war es, seine Beine und seinen Körper zu attackieren. Und genau das tat ich auch. Ich habe den Plan durchgeführt und er spielte mit. Es wäre dumm von mir gewesen, ihn zu Boden zu bringen, wenn die Beintritte doch ihre Wirkung zeigten“, meinte der ehemalige Ringer weiter.

Dennoch möchte „The Highlight“ weiter an sich arbeiten. „Ich bin kein Idiot. Ich werde nicht nach Hause gehen, alles vergessen und dieselben Fehler nochmal machen. Wir werden genau analysieren, was gut und was schiefgelaufen ist und dementsprechend ausbessern.“

Mit maßgeblichen Veränderungen im Kampfstil des 29-Jährigen ist jedoch nicht zu rechen. „So verrückt es auch klingen mag, es geht mir beim Kämpfen nicht ums Gewinnen oder Verlieren. Ich mache das, um die Leute zu unterhalten. Das ist die Unterhaltungsindustrie, in der ich hier arbeite. Ich gehe da rein und kämpfe für Geld. Das ist es, was ich tue und es hilft mir dabei, gut zu verdienen.“

Gaethje wird laut eigner Aussage zunächst einen kurzen Urlaub machen und wäre im Juli wieder bereit, in das Octagon zu steigen. Er schließt jedoch nicht aus, bei Bedarf auch vorher schon zurückzukehren.