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Justin Gaethje: Ich will den Khabib-Tony-Sieger!

Justin Gaethje (Foto: WSOF)

Justin Gaethje feierte am vergangenen Samstag den dritten Erstrunden-Knockout in Folge und gegen Donald Cerrone seinen bisher größten UFC-Erfolg. Der frühere WSOF-Champion will nun auch in der UFC nach dem Titel greifen und fordert einen Kampf gegen den Sieger der Begegnung zwischen Tony Ferguson und Khabib Nurmagomedov.

„Ich will den Sieger zwischen Tony und Khabib“, sagte Gaethje auf der Pressekonferenz im Anschluss an seinen Sieg in Vancouver. „Ich will um die Weltmeisterschaft kämpfen. Ich will beweisen, dass ich der Beste der Welt bin. Das ist für mich der nächste Schritt.“

Dabei würde Gaethje sogar als kurzfristiger Ersatz einspringen, falls der Kampf zwischen Ferguson und Nurmagomedov im Vorfeld erneut platzen sollte. Die UFC wollte die beiden bereits mehrfach gegeneinanderstellen, ständig kam etwas dazwischen. Zuletzt musste Ferguson im vergangenen Jahr den Kampf absagen, nachdem er eine Woche vor dem Duell nach einer Fernsehsendung über ein Kabel stolperte und sich dabei verletzte.

Gaethje hat bereits seit Längerem ein Auge auf Khabib Nurmagomedov geworfen und ist davon überzeugt, stilistisch und athletisch die richtigen Mittel zu besitzen, um dem Leichtgewichts-Champion die erste Niederlage zuzufügen. Dass er trotzdem als Außenseiter in den Kampf gehen würde, sieht er dabei jedoch ein. Sobald der Kampf jedoch beginnt, werden die Karten neu gemischt.

„Auf dem Papier schlägt Khabib mich, aber ich schlage und trete so hart und ich bin so athletisch. Um im Ringen einen Takedown zu stoppen, muss man die Wucht mit gleicher Wucht beantworten. Man geht nicht aus dem Weg. Ich werde den Zaun nicht spüren. Wenn er mich runternehmen will, wird das mitten im Käfig passieren und er wird ein paar Leg Kicks einstecken, bevor er überhaupt dazu ansetzt.“

Sollte die UFC andere Pläne für den Amerikaner haben, könnte auch wieder Conor McGregor in den Fokus rücken. Darauf angesprochen, antwortete Gaethje: „Soweit ich weiß, ist Conor im Ruhestand. Noch ist er in den Rankings, als muss er entweder kämpfen oder da raus. So sehe ich das. Aber ein Kampf gegen ihn wäre natürlich klasse.“

Der einzige Gegner aus den Top-Regionen, der Gaethje wohl nicht interessiert, ist Dustin Poirier. Die beiden Amerikaner kämpften bereits gegeneinander, Poirier siegte durch Knockout. Poirier brachte einen Rückkampf ins Gespräch, Gaethje will seine Titelchance aber nicht mit einem zweiten Duell gegen den „Diamond“ verschlechtern.

„Ich würde mich sehr über einen Kampf gegen den Sieger zwischen Tony und Khabib freuen. Ich schulde Poirier keinen Rückkampf, daher ist er für mich nicht interessant. Er hatte seine Chance auf den Titel. Jetzt bin ich an der Reihe.“