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Justin Gaethje: Der Weg zu Khabib führt durch Conor

Justin Gaethje (Foto: WSOF.com)

Die Zahl der Kämpfer, die Conor McGregor mittlerweile herausgefordert haben, dürfte an dieser Stelle nicht mehr zu überblicken sein. Einer von ihnen ist Justin Gaethje. Doch anders als bei vielen seiner Kollegen geht es dem „Highlight“ dabei nicht nur um einen großen Zahltag, der Amerikaner will sich damit seinen Titelkampf verdienen.

„Es wäre die Kirsche auf der Sahne, der Gürtel ist der Eisbecher“, sagte Gaethje in Michael Bispings Podcast Believe You Me. „Ich will gegen Khabib kämpfen. Er hat öffentlich angegeben, dass er nicht mehr viele Kämpfen machen wird. Ich muss gegen ihn kämpfen, bevor er sich zurückzieht.“

Gaethje wirbt seit Wochen um den Kampf gegen Conor McGregor, um sich damit den Titelkampf gegen Khabib Nurmagomedov zu bekommen, der nach seinen Niederlagen gegen Dustin Poirier und Eddie Alvarez zeitweise wieder in weite Ferne rückte. Mit Knockouts über James Vick, Edson Barboza und Donald Cerrone hat sich Gaethje nun wieder in den Kreis der Titelaspiranten vorgearbeitet. Der Amerikaner ist davon überzeugt, nicht nur im Stand, sondern insbesondere auch ringerisch gegen Nurmagomedov zu bestehen.

„Ich bin ein sehr guter defensiver Ringer. Ich habe zwei Mal gegen Jordan Burroughs gerungen (Goldmedaillengewinner von 2012 und mehrfacher Weltmeister im Freistilringen, Anm. d. Red.). Er hatte es nicht einfach, mich auf die Matte zu bringen. Ich habe seinen Double-Leg mehrfach gestoppt. Ich würde gegen Khabib den Kampf am Zaun verhindern. Wenn er mich besiegen will, dann muss er mich in der Mitte des Octagons niederringen. Und ich würde die ganze Zeit seine Beine bearbeiten.“

Nurmagomedov soll seinen nächsten Kampf im April gegen Tony Ferguson bestreiten. Justin Gaethje wartet indes auf seinen nächsten Gegner und hofft weiterhin, McGregors Comeback-Gegner zu werden. Die UFC lässt sich in dieser Hinsicht bisher nicht in die Karten schauen. Neben Gaethje soll insbesondere Donald Cerrone in der Verlosung für einen McGregor-Kampf sein, der im Januar stattfinden könnte.