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Josh Barnett: MMA kann sehr viel von Pro-Wrestling lernen!

"The Warmaster" Josh Barnett (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

Kampfsportfreunde kennen Josh Barnett als MMA-Kämpfer und Pro-Wrestler. Der bewanderte UFC-Athlet sprach mit uns in Hamburg über die Parallelen der beiden Sportarten und davon, dass Mixed Martial Arts viel vom Professionellen Wrestling lernen kann.

„MMA kann so viel von Pro-Wrestling lernen“, erklärte Barnett im Gespräch. „Sie können lernen, wie man Kämpfe bewirbt, wie man als Kämpfer eine echte Persönlichkeit wird und wie man individuell wird. Das ist wichtig, besonders heute, in einem Meer voller Menschen, die sich ähneln und die gleiche Kleidung tragen (lacht). Wir tragen (hier in der UFC) sogar alle die gleichen Klamotten.“

Über den amtierenden NXT-Champion Shinsuke Nakamura hatte der Amerikaner nur Positives zu erzählen, schließlich hatte er den MMA-erfahrenen Pro-Wrestler in der Vergangenheit trainiert. „Er ist sehr fähig (zum MMA) und extrem talentiert“, so Barnett. „Ich denke er würde im Halbschwergewicht (93kg) antreten, aber ich würde es ihm aktuell nicht empfehlen, denn er hat im Wrestling sehr viel erreicht und müsste sich wahrscheinlich ein Jahr auf MMA konzentrieren, um (wieder) als Profi durchstarten zu können. Pro-Wrestling ist halt anders. Man hat mit mehreren Verletzungen zu kämpfen als im MMA.“

Für Conor McGregor hingegen hatte Barnett weitaus weniger lobende Worte. Der Ire hatte vor wenigen Wochen die Pro-Wrestling-Welt mit einem Twitter-Statement provoziert: „Er sagt sehr oft dreiste und freche Dinge. Es hat mich nicht gewundert, dass er die WWE beleidigt hat und das war sicher nicht das letzte Mal. Das mögen manche Leute an ihm. Ich denke jedoch, dass CM Punk mit seinen Aussagen Recht hat, dass es vor 30 oder 40 Jahren keine Wrestler wie heute gegeben hätte. Es gibt die ‘Tough Guys‘ nicht mehr wie früher, die so trainiert haben wie echte Fighter. […] Wrestler von heute lernen Choreographie. […] Conor wollte nur polarisieren. Er weiß, dass niemand aus der WWE bei ihm an die Tür klopfen wird, um ihm eine reinzuhauen.“

Das Interview findet ihr hier: