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Jose Aldos Vorsatz für 2019: Drei Siege, dann ist Schluss.

Jose Aldo (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Am 2. Februar steht José Aldo zum dreizehnten Mal im Octagon der UFC, wenn er auf seinen aufstrebenden Landsmann Renato Moicano trifft. Für den Ex-Champion ist es der Beginn seiner Abschiedstournee, denn Aldo will mit dem Ende des Jahres 2019 seine Karriere beenden.

„Ich will meine Karriere in Brasilien beenden, das ist der Plan“, sagte Aldo während eines Pressetermins in Rio de Janeiro. „Ich will noch meine drei Fights machen. Ich kämpfe in Fortaleza und verhandele bereits für Mai in Curitiba, wenn ich mich nicht irre. Im zweiten Halbjahr wird es noch ein Event in Brasilien geben, dann beende ich es.“

Der Brasilianer kämpft am 2. Februar gegen Renato Moicano und würde anschließend bei UFC 237 im Stadion von Curitiba wieder im Käfig stehen. Wer dort der Gegner wird, hängt natürlich von Aldos Kampf gegen Moicano ab, das Lager um den Ex-Champion weiß jedoch, dass er vorerst keine weitere Titelchance bekommt, nachdem er zuletzt zwei Mal von Champion Max Holloway gestoppt wurde.

„Ich habe derzeit keinen Grund, auf einen Titelkampf zu schielen“, so Aldo weiter. „Aber man kann fest davon ausgehen, dass ich jeden Gegner vor große Probleme stellen werde. Ich will diese drei Kämpfe gewinnen, da könnt ihr euch sicher sein.“

Zudem würde ein Gewinn des Titels auch seinen auslaufenden Vertrag automatisch verlängern. Etwas, woran Aldo derzeit kein Interesse hat. Die Pläne, sich mit dem Titel zu verabschieden, sind wieder ad acta gelegt. Stattdessen will er sich 2020 anderen Projekten widmen.

„Ich will meine Karriere beenden und dabei gesund sein“, so Aldo weiter. „Ich will mir nicht mit meinem verdienten Geld meine Gesundheit zurückkaufen müssen. Ich will die Zeit mit meiner Tochter und meiner Frau genießen, reisen und nicht bis zu meinem 40. Geburtstag kämpfen müssen. Ich sehe meine Idole und wie sie im Käfig dabei aussehen.“

Aldo war zwischen 2005 und 2015 zehn Jahre ungeschlagen und konnte sich in der Zeit erst zum WEC- und dann zum UFC-Champion im Federgewicht krönen. Diesen Titel verteidigte er insgesamt sieben Mal, bis er von Conor McGregor entthront wurde. Seitdem konnte Aldo Frankie Edgar auspunkten, verlor zwei Mal vorzeitig gegen Holloway und schlug zuletzt Jeremy Stephens in der ersten Runde K.o. Noch hat es Aldo also drauf, doch der 32-Jährige weiß, dass auch er nicht gegen das Alter ankämpfen kann.

„Ich habe ‚Dede‘ immer gesagt, dass er mich rausnehmen soll, wenn ich meine Leistung nicht mehr abrufen kann, denn dann sollte ich nicht mehr im Käfig stehen. Ich will nicht kämpfen, weil ich das Geld brauche. Ich habe mein ganzes Leben so geplant, das ich jederzeit problemlos aufhören kann.“