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José Aldo plant Wechsel zum Boxen

Jose Aldo (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Nicht erst, seit Conor McGregor gegen Floyd Mayweather in den Ring stieg, liebäugeln UFC-Kämpfer mit Box-Kämpfen. In José Aldo könnte McGregor bald ein früherer Gegner folgen, allerdings nicht nur für einen Kampf, sondern dauerhaft.

„José hat den Traum, professionell zu boxen, daher trainiert er darauf hin“, sagte Pederneiras. „Wenn es nach ihm ginge, würde er seine verbliebenen UFC-Kämpfe in den nächsten drei Monaten bestreiten und dann zum Boxen wechseln. Er will professionell boxen. Aber er will auf jeden Fall seinen Vertrag erfüllen.“

Derzeit hat Aldo noch vier Kämpfe in seinem UFC-Vertrag offen. Der Brasilianer unterlag im Juni Interims-Champion Max Holloway und verlor den Federgewichtstitel, den er nach Conor McGregors Wechsel ins Leichtgewicht von der UFC zurückerhielt. Der frühere Weltmeister befindet sich derzeit in einer kniffligen Situation, Gegner für „Scarface“ sind rar gesät. Ein Rückkampf gegen Cub Swanson scheint derzeit in der Mache.

„Wir warten noch auf die UFC. Wir versuchen, einen Kampf zu bekommen, gegen Cub Swanson oder jemand anderes. Er will gegen einen Kämpfer aus den Rankings kämpfen und dann auf eine weitere Chance auf den Titel warten.“

Bereits in der Vergangenheit hatte Aldo bereits mehrfach davon gesprochen, zum Boxen zu wechseln. Meist aus Frust über mangelnde Wertschätzung oder Bezahlung. Nun scheint der Brasilianer es jedoch tatsächlich ernst zu meinen.