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José Aldo: „Ich kämpfe nur um den Gürtel“

Jose Aldo will nur gegen denjenigen kämpfen, der seinen alten Gürtel hält (Foto: Florian Sädler).

José Aldo bekräftigte gegenüber der brasilianischen Website Portal do Vale Tudo, dass er nach seiner Niederlage gegen den amtierenden Federgewichts-Titelträger Conor McGregor keinen anderen Kampf akzeptieren würde als einen erneuten Titelkampf.

Nachdem Conor McGregor (19-2) überraschend in 13 Sekunden durch Knockout gegen José Aldo (25-2) gewann und sich damit den Federgewichtstitel sicherte, bereitet er sich nun für den Kampf um den Leichtgewichtsgürtel gegen Rafael dos Anjos (25-7) bei UFC 197 vor. Die Idee eines Superfights habe laut Aldo jedoch bereits lange vor der Bekanntgabe existiert.

Aldo behauptet, dass die UFC im Vorfeld plante, den Gewinner des Kampfes zwischen ihm und McGregor bei UFC 194 in die 70-Kilo-Gewichtsklasse aufsteigen zu lassen. Allerdings hätte der Gewinner für den Aufstieg in die Leichtgewichtsklasse den Federgewichtsgürtel abgeben müssen. Eine Rückkehr in die Federgewichtsklasse hätte wiederum – unabhängig vom Ausgang eines Kampfes in der Leichtgewichtsklasse - einen direkten Titelkampf bedeutet.

Entgegen den ursprünglichen Vereinbarungen erlaubt die UFC McGregor jedoch den Federgewichtsgürtel zu behalten, selbst wenn er gegen dos Anjos verlieren würde. Für McGregor ist dies eine Win-Win-Situation. Aldo hingegen sagt, die UFC dürfe McGregor nicht zuviel Entscheidungsfreiheit überlassen. Das habe es zuvor noch nie gegeben und die UFC sollte zeigen, wer der Boss und Besitzer der Promotion ist.

Auch ein möglicher Kampf zwischen der Nummer eins der Rangliste, Frankie Edgar, und McGregor bei UFC 200 im Juli ist José Aldo ein Dorn im Auge. Aldo dominierte die Federgewichtsklasse der WEC und der UFC über eine Zeitspanne von mehr als sieben Jahren. Nach eigener Auffassung verdiene er daher eine Chance auf einen Rückkampf beziehungsweise einen Titelkampf, um den Gürtel zurückzugewinnen.