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José Aldo: Ich bereue gar nichts!

Jose Aldo (Foto: Tobias Bunnenberg/GNP1.de)

Der frühere Titelträger im Federgewicht, Jose Aldo, bereut nach eigener Aussage nichts in Bezug auf seinen Kampf gegen den neuen Champion Conor McGregor. Emotionen hätten entgegen vieler Behauptungen keine Rolle gespielt und den Kampfausgang bei UFC 194 nicht beeinflusst.

José Aldo (25-2) verlor im Duell gegen Conor McGregor (19-2) bei UFC 194 im vergangenen Dezember seinen Titel. Im Vorfeld der Begegnung fanden umfangreiche Medientermine statt und McGregor versuchte Aldo permanent psychisch zu verunsichern. Viele behaupteten daher, dass Emotionen eine wesentliche Rolle in Aldos Kampfverhalten spielten und den Kampfausgang beeinflussten.   

„Scarface“ und „The Notorious“ trafen nach Monaten des Redens schließlich aufeinander. Dabei wurde der Brasilianer innerhalb von 13 Sekunden durch Knock-out besiegt. McGregor konterte Aldos rechte Gerade mit einer Linken und entschied damit das Duell in Windeseile.

Aldo erklärte inzwischen, dass er keine seiner Taten bereue, weder vor, während oder nach dem Kampf: „Ich bereue gar nichts! Alle behaupten, dass ich im Kampf überstürzt gehandelt hätte, als ich ihn attackierte. Ich habe in der Vergangenheit bereits selbst einen Kampf in 7 Sekunden gewonnen, wieso sollte ich es diesmal überstürzt haben?“

Aldo habe eine typische Kombination ausgeführt, die gegen einen Rechtsausleger wie McGregor absolut üblich sei: „Das hat mit Wut nichts zu tun gehabt. Ich habe so gehandelt, wie ich es im Training geübt hatte. Ich war cool, so wie immer, wenn im Käfig bin.“

Auch wenn Aldo keine seiner Taten bereut, so gab er dennoch zu, dass ihn die Niederlage gegen McGregor enttäuscht habe. Ein Misslingen gegen andere Titelanwärter, wie Chad Mendes oder Frankie Edgar, hätte ihn im Vergleich nicht so stark getroffen. Eine Niederlage gegen McGregor hätte wegen all der Erwartungen, die Im Vorfeld der Ansetzung aufgebaut wurden, nicht passieren dürfen: „Jeder der mich kennt weiß, dass ich sagte, dass ich eines Tages verlieren werde und die Niederlage auch akzeptiere. Aber dann auch noch gegen diesen Typen. Das geht gar nicht klar. Das hätte nicht passieren dürfen.“

Aldo dominierte als Titelträger der WEC und der UFC die Federgewichtsklasse über 7 Jahre lang. Nach eigener Auffassung verdiene er daher die Chance auf einen Rück- bzw. Titelkampf, um den Gürtel zurück zu erobern. Entgegen diesen Wünschen wird McGregor vorerst ins Leichtgewicht aufsteigen, um gegen Champion Rafael dos Anjos anzutreten (GNP1.de berichtete).