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Jorge Masvidal will gegen Canelo Alvarez boxen

Jorge Masvidal (Foto: Alexander Petzel-Gligorea/GNP1.de)

Wandelt Jorge Masvidal bald auf Conor McGregors Spuren? Der frischgebackene Sieger im Kampf um den Titel des „Baddes Motherf***ers“ der UFC kann sich vorstellen, bald die Boxhandschuhe überzustreifen und hat bereits einen möglichen Gegner im Auge: Saul „Canelo“ Alvarez.

„Ich kann boxen, ich kann hart zuschlagen, ich habe verschiedene Möglichkeiten und ich werde in einem Kampf über zwölf Runden nicht müde, wenn ich genügend Vorbereitungszeig habe“, sagte Masvidal noch am Abend von UFC 244. „Es ist doch irgendwie Schicksal. Er kämpft heute, ich kämpfe heute. Ich habe gehört, wir haben ihn bei den PPVs gekillt.“

Masvidal setzte sich am Samstag gegen Nate Diaz durch, Alvarez schlug wenig später Sergey Kovalev im Titelkampf im Halbschwergewicht K.o. DAZN wartete mit der Übertragung des Box-Kampfes sogar auf das Ende des UFC-Hauptkampfes. Eine Entscheidung, die in Box-Kreisen viel Kritik auf sich zog. Wie passend wäre es jetzt, wenn Masvidal und Alvarez aufeinandertreffen könnten. Der UFC-Kämpfer legte am Montag bei Ariel Helwani nach.

„Ist er ein besserer Boxer als ich? Hat er 10.000 Jabs mehr als ich geschlagen, weil er jeden Tag nichts anderes tut? Ja, klar. Er ist ein besserer Boxer. Aber ich kann ein paar Elemente reinbringen, die Boxer so nicht kennen und sie aus dem Konzept bringen können. Ich bin größer als er und mit den Boxhandschuhen muss ich auch keine Angst haben, mir die Hand zu brechen, also kann ich noch härter zuschlagen. Ich glaube, ich kann eine echte Gefahr für ihn sein.“

„Ich meine es todernst, dass ich gegen Canelo kämpfen will“, so Masvidal weiter. „Das gibt eine nette Menge Kleingeld, ich nehme meine Talente dorthin mit und ich werde auf die Jagd nach dem Aus-Schalter gehen. Ich habe es im Gefühl, dass ich die Welt schocken kann.“

Dabei will sich Masvidal am Duell zwischen Conor McGregor und Floyd Mayweather orientieren, dabei aber die Fehler des Iren nicht wiederholen. Masvidal hofft, die richtigen Schlüsse gezogen zu haben.

„Conor und Floyd haben mir viele Dinge gezeigt, gute und schlechte. Ich habe gesehen, dass sie uns nicht so gut lesen können wie andere Boxer. Unsere Bewegungen, wie wir Distanz überbrücken, sind verschieden. Sowas bereitet Probleme. Ich denke, ich kann Canelo angreifen und ihn auf die Bretter schicken. Ich würde offensichtlich versuchen, ihn auszuknocken. Nichts Anderes. Das soll nicht respektlos sein, Canelo ist ein Monster.“

„Es wäre eine Ehre, mit ihm den Ring zu teilen, aber er hat mal Zeug erzählt, das kein MMA-Kämpfer eine Herausforderung für ihn wäre und ich widerspreche.“