UFC News

Jorge Masvidal: Nichts als Respekt für Nate Diaz!

Jorge Masvidal (Foto: Alexander Petzel-Gligorea/GNP1.de)

Bevor Jorge Masvidal und Nate Diaz am 2. November bei UFC 244 aufeinandertreffen, werden sich die beiden noch bei manchem Pressetermin gegenüberstehen. Angefangen mit einer Pressekonferenz heute Nacht. Dabei sollten sich die Fans jedoch nicht auf großen Trash Talk von Masvidal einstellen, denn „Gamebred“ respektiert seinen Gegner dafür zu sehr.

„Ich habe nichts als Respekt für Nate Diaz“, sagte Jorge Masvidal in der Radio-Show von Dan LeBatard. „Es gab nie einen Verdacht auf Steroide, er kommt immer, um zu kämpfen. Er wurde in der Vergangenheit ausgepunktet, aber sein Kampfgeist wurde nie in Frage gestellt. Er hat im Kampf nie aufgegeben oder ist zurückgewichen. Das sind die Art Kämpfe, bei denen man sich lebendig fühlt.“

Damit meint Masvidal auch, dass er seine Vorbereitung anders angeht. Denn hier geht es nicht nur um Sieg und Niederlage, sondern darum, dass er bis zum Äußersten gehen muss, um am Ende als Gewinner dazustehen.

„Man wacht früher auf, man geht früher schlafen, man isst richtig. Denn auf der anderen Seite steht jemand, der einem die Seele nehmen will. Er will mich töten. Er will mich erniedrigen und ich lasse das nicht zu. Keiner klaut mir mein Essensgeld. Es fällt einem leichter, die Leiden und diese Hölle durchzustehen, wenn man weiß, dass der Gegner so bereit ist, dass er aufs Ganze gehen wird. Genau wie ich. Das sind die Kämpfe, die mir Spaß versprechen.“

In der Vergangenheit hatte Masvidal auch öfters Conor McGregor herausgefordert, doch Diaz scheint aufgrund der beiden Kämpfe der größere Name für ihn zu sein und die größere Herausforderung.

„Conor hatte zwei Gürtel, Nate keinen in der UFC, aber wenn wir die beiden vergleichen, dann denke ich, dass Nate beide Kämpfe gewonnen hat. Der erste war klar, er hat ihn zur Aufgabe gebracht. Der zweite war eine Punktentscheidung, die ich auch für ihn gesehen habe. Ich war live dabei, Nate hat den Kampf gewonnen.“

Masvidal gibt zudem zu, dass er sich für manch anderen Kämpfer in der Vorbereitung vielleicht nicht die gleiche Mühe gemacht hat, wie er es gerade für Nate Diaz tut. Auch wenn ihn Kämpfe gegen Leute, die er nicht leiden kann, ebenfalls motivieren, das Aufeinandertreffen mit Diaz steht auf einer anderen Stufe.

„Es gibt Kämpfer, wenn morgens der Wecker klingelt, dreht man sich noch einmal um, weil sie es nicht wert sind, früh aufzustehen. Und dann gibt es Kämpfer, bei denen liege ich schon wach im Bett, bevor der Wecker klingelt. Ich mache den Wecker aus und gehe an die Arbeit. Nate ist einer davon. Yves Edwards war so einer, der hätte mich umnieten können. Gegen Darren Till war ich auch sehr motiviert, in sehr guter Verfassung und sehr fokussiert. Diese Typen sind alles Mörder, aber ich lasse mich nicht ermorden, ich werde der Mörder sein.“

Und dann am Ende mit dem von der UFC extra erschaffenen Gürtel für den „Baddest Motherf**ker“ nach Hause gehen, wenn es nach seinem Willen läuft.