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Jorge Masvidal fordert Kritiker auf: Geht zurück zum Fußball!

Jorge Masvidal (Foto: Alexander Petzel-Gligorea/GNP1.de)

Jorge Masvidal schickt sich an, der Kämpfer des Jahres 2019 zu werden. Nachdem er im März bereits Darren Till ausknocken konnte, trug er sich mit seinem Flying Knee gegen Ben Askren nun in die Geschichtsbücher der UFC ein. Er hatte sogar noch Zeit für zwei Schläge am Boden und sicherte sich trotzdem den UFC-Rekord für den schnellsten Knockout. Waren diese Treffer wirklich nötig? Masvidal sagt deutlich: „Ja!“.

„Die Schläge waren auf jeden Fall nötig“, so Masvidal auf die Frage eines Journalisten. „Was meinst du damit, waren sie nötig? Der Ringrichter hatte noch nicht abgebrochen und mein Job ist es, solange zu schlagen, bis der Ringrichter mich wegzieht. An die Leute, die das kritisieren, vielleicht solltet ihr kein MMA schauen, sondern zurück zum Fußball gehen.“

Auch Masvidals Jubel nach dem Kampf wurde kritisch hinterfragt. Der Amerikaner klopfte demonstrativ drei Mal neben Askrens Körper auf die Matte und ließ sich dann steif auf die Matte fallen. Also so, wie Askren nach dem Einschlag des Flying Knees zu Boden ging. Doch auch dafür hatte Masvidal die passende Antwort.

„Ich habe über 50 Kämpfe gemacht und es gibt nicht viele Gegner, die ich nicht leiden kann, er ist einer davon. Er hat im Vorfeld über meine Männlichkeit, meine Kultur und meine Herkunft gelästert. Warum dürfen manche Leute alles machen? Alles ist cool vor dem Kampf, jeder darf alles sagen, auch wenn es über die Religion, Ehefrau oder Kinder ist, aber nach dem Kampf darf ich es nicht reindrücken?“

Masvidal hofft, dass Askren und die andere Trash Talker eine Lektion aus dem Kampf mitgenommen haben. Doch nur, weil man sich im Käfig gegenüberstand, heißt das nicht, dass Ben Askren bereits aus dem Schneider ist.

„Die Leute sollten sich das mit dem Trash Talk vielleicht überlegen, wenn sie einen echten Kämpfer vor sich haben, der sie vielleicht dafür bezahlen lässt und blamiert. Es ist noch nicht vorbei für Ben, er hat immer noch mit mir zu tun. Wenn ich ihn im Supermarkt treffe, klatsche ich ihm eine, weil ich den Typ einfach nicht leiden kann. Ich bin froh, dass ich ihn beenden konnte.“

Askren hätte sich mit einem Sieg gegen Masvidal vielleicht sogar in einen Titelkampf gegen Kamaru Usman geredet, nun stellt auch Jorge Masvidal diese Ansprüche an die UFC.

„Ich will für meine Dienste richtig bezahlt werden. Ich glaube, ich bringe ein paar gute Sachen in dieses Fight Game, ich taufe die Leute. Ich bin nicht Gott, aber ich schicke die Penner auf einen anderen Planeten, wenn ich mit ihnen fertig bin. Ich denke, meine Leistungen sprechen für sich. Wenn ihr rohe Gewalt wollt, wisst ihr ja, wen ihr anrufen müsst. Wenn ihr irgendwelchen anderen Mist wollt, Typen, die pünktlich zur Pressekonferenz kommen, auch.“