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Jones‘ Manager: „Jon ist am Boden zerstört.“

Jon Jones (Foto: MMAFighting.com)

Die Rückkehr des besten Halbschwergewichts der MMA-Geschichte könnte von kurzer Dauer sein. Nach dem positiven Dopingtest im Rahmen von UFC 214, dem zweiten innerhalb von 14 Monaten, könnte Jon Jones eine mehrjährige Dopingsperre bevorstehen. Sein Camp macht sich derweil auf die Suche nach der Ursache des positiven Tests.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch platzte die Bombe: Jon Jones wurde am Abend der Waage vor UFC 214 positiv getestet. Wie das Portal TMZ berichtet, soll es sich dabei um das Steroid Turinabol handeln. UFC und USADA bestätigten die verbotene Substanz noch nicht. Nun hat sich das Lager von Jon Jones gegenüber MMAFighting.com zu der Angelegenheit geäußert.

„Uns fehlen die Worte. Jon, seine Trainer, seine Ernährungsberater und das komplette Camp haben in den letzten zwölf Monaten unermüdlich und akribisch darauf hingearbeitet, eine exakt solche Situation zu vermeiden. Wir lassen die Proben ein zweites Mal testen, um die Richtigkeit und Ursache der Verunreinigung zu überprüfen. Jon ist nach der Nachricht am Boden zerstört und wir als Camp tun alles Mögliche, um ihn zu unterstützen.“

Jones kehrte bei UFC 214 Ende Juli von einer Dopingsperre aus dem vergangenen Jahr zurück und besiegte Intimfeind Daniel Cormier durch einen heftigen Knockout in der dritten Runde, um sich seinen Titel zurückzuholen. Als Wiederholungstäter drohen ihm nun nicht nur der Verlust des Titels, sondern auch eine Sperre von bis zu vier Jahren. Im Vorfeld von UFC 214 wurde Jones im Jahr 2017 insgesamt acht Mal von der USADA getestet und gab stets saubere Proben ab.