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Jones ist Rückkampf gegen Gustafsson wichtiger als Titelkampf gegen Cormier

Jon Jones (Foto: Jones via Instagram)

Der frühere Titelträger im Halbschwergewicht, Jon Jones (21-1), wird am 23. April bei UFC 197 gegen den amtierenden Champion, Daniel Cormier (17-1), antreten. Der Rückkampf gegen Gustafsson scheint ihm jedoch wichtiger zu sein, als das Duell um den Titel.

Jones hat seit seinem einstimmigen Punktesieg gegen Cormier bei UFC 182 im Januar 2015 nicht mehr gekämpft. „Bones“ wurde wegen Fahrerflucht nach einem von ihm verursachten Unfall verklagt (GNP1.de berichtete) und  von der UFC suspendiert. Bei UFC 197 wird er nun wieder in das Octagon steigen und versuchen, den Gürtel im Halbschwergewicht durch einen Sieg gegen Cormier zurückzuerobern.

Zwar bietet der Rückkampf gegen Cormier Jones die Möglichkeit, den Titel zu erlangen, den er nie in einem offiziellen Kampf im Ocatgon verloren hat, jedoch scheint ihm ein erneuter Kampf gegen Gustafsson wichtiger zu sein. Der 28-Jährige sagte gegenüber MMAjunkie: „Ich habe Cormier bereits einstimmig durch Punkte besiegt. Ich habe also nicht das Gefühl, ihn aus dem Weg räumen zu müssen oder ihn ein für alle Mal loswerden zu wollen. Ich muss lediglich gegen ihn kämpfen, weil er momentan den Gürtel trägt. Das ist alles, worum es mir in diesem Kampf geht. Anders ist es bei Gustafsson. Ich muss unbedingt wieder gegen ihn kämpfen, damit ich die ganzen Zweifel ablegen kann.“

Jones hatte sich 2013 in einer hart geführten Schlacht knapp nach Punkten gegen den Schweden durchgesetzt. Den Kampf gegen den amtierenden Champion will der US-Amerikaner natürlich trotzdem gewinnen: „Mein Ziel ist es, den Kampf [gegen Cormier] in einer noch dominanteren Art und Weise zu gewinnen als beim letzten Mal. Eine vorzeitige Entscheidung wäre dabei die Kirsche oben drauf.“

Feindselig steht der Ex-Champion seinem Rivalen vorerst nicht gegenüber. „Momentan gibt es keine [Feindseligkeit], aber ich bin mir sicher, dass sich die Dinge intensivieren werden, wenn ich ihn [Cormier] sehe. Ich habe bisher nicht groß darüber nachgedacht. Ich bin schon seit vielen Jahren in der UFC. Die Dinge werden kaum anders sein als ich sie schon kenne. Ich freue mich einfach darauf, die Dinge so zu nehmen wie sie kommen.“