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Jon Jones wieder auf freiem Fuß, Kampf gegen Cormier steht weiterhin

Jon Jones (Foto: KQRE)

Die unendliche Geschichte um Jon Jones‘ Verhalten auf der Straße ist um ein abgeschlossenes Kapitel reicher. Heute wurde der ex-Champion einem Richter vorgestellt, der dem 28-Jährigen neue Maßnahmen während seiner Bewährungszeit auferlegte. „Bones“ muss erneut Sozialstunden ableisten, seinen Führerschein darf er jedoch behalten. Mit einer Einschränkung.

So muss sich Jon Jones von nun an vor jeder eigenen Autofahrt von seinem Bewährungshelfer eine Erlaubnis einholen, sonst steht dem Kämpfer aufgrund des Verstoßes gegen die Auflagen eine längere Gefängnisstrafe bevor. Wie Richter Martinez dem wiederholt straffälligen Jones eintrichterte, handele es sich um eine allerletzte Warnung. Sollte Jones vor Ablauf seiner Bewährung erneut vor einem Gericht landen, werde es nicht gut für ihn ausgehen. Jones hatte zuvor einen Verstoß gegen seine bereits ausgesprochenen Bewährungsauflagen zugegeben.

Als Konsequenz dessen muss Jon Jones erneut 60 Sozialstunden ableisten, Fahrschulunterricht zur Auffrischung und Verbesserung seiner Fahrkünste besuchen und aufgrund seines emotionalen Ausbruchs gegenüber dem Polizeibeamten eine Anti-Aggressions-Therapie durchlaufen. Ein von der Staatsanwaltschaft geforderter Hausarrest wurde nicht ausgesprochen. Jones kann also seinem normalen Tagesablauf nachgehen und steht der UFC für Pressetermine und, viel wichtiger natürlich, für den Kampf am 23. April gegen Daniel Cormier in Las Vegas zur Verfügung.

Jon Jones wurde vergangenen Donnerstag angehalten, nachdem er sich angeblich ein Rennen mit einem Fan geliefert haben soll. Dafür erhielt er fünf Strafzettel und eine Vorladung vor Gericht. Am Montag suchte er von sich aus die örtliche Polizeistelle in Albuquerque auf, um schnell einem Haftrichter vorgeführt zu werden. Der einstige Champion befindet sich im siebten Monat einer Bewährungsstrafe im Anschluss an seinen Unfall mit Fahrerflucht vom April 2015. Am 5. April folgt Jones‘ nächster Gerichtstermin, da er juristisch gegen die Strafzettel, insbesondere den für das Rennen, vorgeht. Laut Jones habe er nur seinen Motor an der Ampel aufheulen lassen und sei kein Rennen gefahren.