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Jon Jones verlässt Entzugsklinik nach nur einem Tag

Jon Jones (Foto: Senate Democrats/Creative Commons)

Vor knapp einer Woche wurde bekannt, dass Jon Jones bei einem unangekündigten Drogentest der Konsum von Kokain nachgewiesen werden konnte und er sich infolgedessen in eine Entzugsklinik begeben hat. Lange blieb der UFC-Halbschwergewichtschampion jedoch nicht in der Klinik. Wie die US-amerikanische Website WBNG News berichtet, konnte Jones schon nach einer Nacht wieder nach Hause gehen.

„Ich bin froh, dass das Jon passiert ist“, sagte Jon Jones‘ Mutter Camille Jones gegenüber WBNG. „Das hat ihn gestoppt und ihm gezeigt, dass er sich vielleicht ein paar neue Freunde suchen sollte.“

Jones wurde am 4. Dezember 2014 von der World Anti Doping Agency (WADA) zum Drogentest gebeten. Leistungssteigernde Substanzen wurden in seinem Blut nicht gefunden, dafür aber Benzoylecgonin – ein Bestandteil von Kokain. Eine Woche später musste sich Jones erneut einem Test unterziehen, der diesmal negativ zurückkam. Da die Kontrolle außerhalb der Wettkampfzeit durchgeführt wurde, hatte das Ergebnis keinerlei Einfluss auf Jon Jones‘ Titelverteidigung gegen Daniel Cormier am 6. Januar.

„Als er positiv getestet wurde, habe ich ihn gleich gefragt, ob er ein Drogenproblem hat, ein ernsthaftes Problem“, so Camile Jones weiter. „Dann hat er mir gesagt was passiert ist. Jon ist immer sehr ehrlich zu mir und so hat er mir alles erzählt. Ich sagte ihm, dass es gut für ihn sei. Er musste erwischt werden. Es war der richtige Zeitpunkt.“

Dass Jones die Entzugsklinik nach nur einer Nacht wieder verlassen hat, lässt die Vermutung aufkommen, es könnte sich hierbei lediglich um einen PR-Move gehandelt haben. Es bleibt zu hoffen, dass Jones kein ernsthaftes Drogenproblem hat und durch den positiven Drogentest seine Lektion gelernt hat.