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Jon Jones unterzieht sich für UFC 232 VADA-Testprogramm

Jon Jones (Foto: JonnyBones/instagram)

Jon Jones schreibt weiter MMA-Geschichte. Der 31-Jährige muss sich für seinen Kampf am 29. Dezember bei UFC 232 nun neben dem Doping-Testprogramm der USADA auch dem der VADA stellen. Das ist die Bedingung der kalifornischen Athletik-Kommission für den Kampf am Samstag.

Nachdem bei Jones in einer Kontrolle vom 9. Dezember Spuren von Turinabol im Piktogramm-Bereich gefunden wurden, wollte die Kommission Nevadas den Fall erst aufklären und verweigerte Jones in der Kürze der Zeit die Lizenz für das Duell gegen Alexander Gustafsson am 29. Dezember. Die UFC verlegte den Kampf und den kompletten Event kurzerhand nach Inglewood in Kalifornien, wo Jones vor kurzem seine Lizenz zurückerhielt. Jones muss sich dafür nun von zwei verschiedenen Anti-Doping-Behörden testen lassen, ein Novum der MMA-Geschichte.

Gemäß Andy Foster, einem Sprecher der kalifornischen Athletik-Kommission, wird Jones drei bis sechs Monate lang von der VADA getestet. Diese hat, anders als die USADA, keine Sanktionsmöglichkeiten, sondern überlässt die Bestrafungen für Verstöße den entsprechenden Athletik-Kommissionen der US-Bundesstaaten. In der Vergangenheit kam Jones bei seinen beiden positiven Dopingtests stets mit verminderten Sperren davon. Ein Fingerzeig in Richtung USADA soll das zusätzliche Testverfahren allerdings nicht sein.

„Ich habe ein Interesse daran, die Geschichte um Jon Jones und die Steroide aufzuklären“, sagte Foster gegenüber ESPN. „Wir haben ihn vor zwei Tagen eingeflogene um sicherzugehen, dass er keine Steroide in seinem Kreislauf hat. Es gibt viele Menschen, die das erzählen und das ist eine Fehlinformation. Wenn Dr. Goodman [VADA-Präsidentin Dr. Margaret Goodman, Anm. d. Red.] Jon Jones testet und die Rückmeldung gibt, dass er das Testprogramm absolviert hat, weiß ich nicht, wie diese Geschichte weitererzählt werden kann.“