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Jon Jones nahm Östrogen-Blocker

Jon Jones (Foto: MMAFighting.com)

Es hätte der große Hauptkampf der Jubiläumsshow der UFC werden sollen. Die Rede ist vom brisanten Rückkampf zwischen UFC-Halbschwergewichtschampion Daniel Cormier und Interims-Champion Jon Jones, die bei UFC 200 ihre Titel vereinigen sollten. Nur drei Tage vor der Veranstaltung platzte der Kampf jedoch. Der Grund: Jon Jones war durch einen Dopingtest gefallen. Nun wurde bekannt gegeben, welche verbotenen Substanzen man in Jones‘ Kreislauf fand.

So schlug der Dopingtest positiv auf Hydroxy-Clomifen und Abbauprodukte von Letrozol an. Bei den Substanzen handelt es sich um Östrogen-Blocker, die durch die World Anti-Doping Agency zu jeder Zeit verboten sind. Die Substanzen werden häufig nach dem Absetzen von Steroiden eingenommen, um mögliche Nebenwirkungen zu minimieren und die eigene Testosteronproduktion wieder in Fahrt zu bringen.

Gefunden wurden die Substanzen in einer Urinprobe, die am 16. Juni durchgeführt worden ist. Erst am 6. Juli – drei Tage vor UFC 200 – lieferte das Labor die Ergebnisse. Der Hauptkampf musste daraufhin abgesagt werden. Auch Jones' B-Probe fiel positiv aus.

Jones äußerte sich kurz darauf auf einer Pressekonferenz unter Tränen zu der schockierenden Kampfabsage und beteuerte, nie wissentlich verbotene Substanzen zu sich genommen zu haben. Jones‘ Management brachte die Möglichkeit eines verunreinigten Nahrungsergänzungsmittels ins Gespräch.

Jones wurde nun für unbestimmte Zeit suspendiert und wird sich im Laufe des Jahres vor der Sportkommission von Nevada verantworten müssen.