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Jon Jones gibt Statement zur Suspendierung ab

Jon Jones (Foto: Jones via Instagram)

Jon Jones darf frühestens im Juli 2017 wieder kämpfen. Das steht seit Montagabend fest, nachdem ein Schiedsgericht der USADA nach monatelangen Gesprächen eine Entscheidung im Dopingfall von Jones gefällt hat. Nun meldete sich der frühere UFC-Champion im Halbschwergewicht zu der einjährigen Suspendierung zu Wort.

„Auch wenn ich gehofft hatte, dass die USADA-Entscheidung besser für mich ausfällt, respektiere ich den Prozess, in dem ich mich verteidigen durfte“, so Jones in einem Statement. „Ich habe stets meine Unschuld beteuert und bin sehr froh darüber, dass sich die Anschuldigung mir gegenüber, wissentlich verbotene Substanzen eingenommen zu haben, aufgeklärt hat.“

Jones hätte im vergangenen Juli bei UFC 200 eigentlich gegen Daniel Cormier antreten sollen, wurde jedoch im Vorfeld bei einem unangekündigten Dopingtest positiv auf Östrogen-Blocker getestet und nur wenige Tage vor der Veranstaltung aus dem Kampf gestrichen.

Wenig später begründete Jones das positive Testergebnis mit der Einnahme eines Potenzmittels, das ihm von einem Trainingspartner gegeben wurde. Wie sich herausstellte, waren die Pillen mit den verbotenen Substanzen verunreinigt, wodurch Jones von der Dopingabsicht freigesprochen worden ist.

„Ich bin zufrieden damit, dass die Ermittlungen der USADA zu dem Schluss gekommen sind, dass ich kein 'Betrüger im Sport' bin“, so Jones weiter. „Diese Anschuldigung aus dem Weg zu schaffen, war sehr wichtig für mich. Ich habe sowohl innerhalb als auch außerhalb des Octagons hart dafür gearbeitet, mein Image und meine Kämpferkarriere wiederzuerhalten und werde diese nächsten acht Monate dafür verwenden, mein Training und meine persönliche Reifung als Mann und Athlet fortzusetzen. Danke an all meine Fans, Teamkollegen, Trainer, Sponsoren und an die UFC für die durchgehende Unterstützung.“

Jones wurde rückwirkend zum 6. Juli 2016 für ein Jahr gesperrt und darf somit am 7. Juli 2017 wieder ins Octagon steigen. Eine weitere Strafe durch die Sportkommission von Nevada steht noch aus.