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Jon Jones: Auch B-Probe positiv auf Steroid getestet

Jon Jones (Foto: Zuffa LLC)

Nun steht fest, dass es sich bei Jon Jones‘ positiven Dopingtest nicht um einen Fehler des Labors gehandelt hat. Nachdem bereits die A-Probe vom 28. Juli positiv auf das Steroid Turinabol getestet worden ist, kam jetzt auch die B-Probe mit dem gleichen Ergebnis zurück.

Dopingproben werden in der Regel in eine A- und eine B-Probe unterteilt. Während die A-Probe direkt untersucht wird, wird die B-Probe versiegelt eingelagert und erst im Falle eines positiven Tests auf Wunsch des Sportlers von einem unabhängigen Labor noch einmal getestet.

„Mr. Jones‘ B-Probe hat die Ergebnisse der A-Probe bestätigt“, sagte ein Sprecher der United States Anti-Doping Agency (USADA). „Wie schon einmal gesagt ist es wichtig, dass erst einmal der Prozess abgewartet werden muss, bevor Vermutungen aufgestellt werden.“

Jones muss sich am 17. Oktober vor der Sportkommission von Kalifornien verantworten. Als Wiederholungstäter könnte er von der USADA für bis zu vier Jahre suspendiert werden.

Im vergangenen Jahr wurde Jones nämlich schon einmal positiv getestet. Damals erklärte er die Einnahme von Östrogen-Blockern mit verunreinigten Sex-Pillen. Auch diesmal äußerte er bereits die Vermutung, dass das Steroid durch ein verunreinigtes Nahrungsergänzungsmittel in seinen Blutkreislauf gelangt ist.

Jones kehrte im Juli nach einem Jahr Sperre ins Octagon zurück und konnte sich im Hauptkampf von UFC 214 gegen Daniel Cormier den UFC-Titel im Halbschwergewicht zurückholen. Der Sieg wird höchstwahrscheinlich in ein No Contest abgewandelt. Offiziell aberkannt hat man ihm den Titel aber noch nicht.