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Joe Rogan kritisiert Rousey-Hype vor UFC 207

Ronda Rousey und Joe Rogan (Fotos: Tim Leidecker & Florian Sädler)

Nächste Woche ist es so weit! Dann kehrt Ronda Rousey nach über einem Jahr Pause ins Octagon zurück. Bei UFC 207 wird die einst so dominante Titelträgerin auf Championess Amanda Nunes treffen. Diese findet in den Werbevideos der UFC aber kaum Beachtung. Das hat auch UFC-Kommentator Joe Rogan gemerkt, der die Vorgehensweise der UFC auf Twitter kritisierte.   

„Ich finde es äußerst seltsam, dass sich diese ganzen UFC 207 Promos nur um Ronda (Rousey) drehen und kaum um die Titelträgerin Amanda Nunes“, schrieb Rogan während der TV-Übertragung von UFC on FOX 22, die er sich von zuhause aus anschaute.

Rousey wird bei UFC 207 zum ersten Mal seit ihrer schweren K.o.-Niederlage gegen Holly Holm im November 2015 in den Käfig steigen. Bis zum Titelverlust schien Rousey unschlagbar. Dabei hielt sich auch Joe Rogan nicht zurück, die Fähigkeiten der 29-Jährigen stets mit Superlativen zu umschreiben.

„Ronda hatte den Hype, den sie bekommen hat, voll und ganz verdient“, antwortete Rogan auf einen kritisierenden Fan. „Aber Holly (Holm) hat sie K.o. geschlagen, Miesha (Tate) hat Holly schlafen geschickt und Amanda (Nunes) hat Miesha zerstört. Das sollte man respektieren.“

Der UFC-Bantamgewichtstitel der Frauen hat in diesem Jahr schon zweimal die Besitzerin gewechselt. Nach Holly Holm schnappte sich Miesha Tate das Gold. Die musste den Titel dann im Juli an Amanda Nunes abgeben.

Dass Ronda Rousey bei der Bewerbung von UFC 207 im Fokus steht, ist wenig überraschend. Immerhin zählt sie zu den größten Stars der UFC und ist auch außerhalb des MMA-Sports ein bekanntes Gesicht. Ob sie nach der langen Auszeit an frühere Erfolge anknüpfen kann, wird sich in der Nacht zum 31. Dezember zeigen.