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Jim Alers: Zuversichtlich vor Kampf gegen Alan Omer

Jim Alers (Foto: Dolly Clew/Cage Warriors)

Alan Omer (18-3) ist seit fast vier Jahren der erste Kämpfer aus Deutschland, der in der UFC debütiert. Am Freitag, dem 11. April trifft das Stuttgarter Federgewicht auf den US-Amerikaner Jim Alers (12-1), der sich vor der Begegnung bei der UFC Fight Night 39 ziemlich siegessicher zeigt.

Jim Alers ist ein Eigengewächs von Cage Warriors, wenn man so will. Seine ersten beiden Profikämpfe bestritt er bei zwei US-Veranstaltungen der britischen Organisation. 2012 kehrte er zu Cage Warriors zurück und gewann fünf Kämpfe in Folge. Im vergangenen Jahr erkämpfte er sich dort den Federgewichtstitel und verteidigte ihn anschließend zwei Mal, gegen den Schweden Martin Svensson und den Schotten Graham Turner. Eine Verpflichtung durch die UFC schien nur eine Frage der Zeit, aber die ließ Alers eine Weile zappeln.

„Wir versuchen schon seit geraumer Zeit, in die UFC zu kommen", sagte Alers im Interview mit UFC.com. „Ich stamme aus Orlando und wollte daher bei der FOX-Veranstaltung in Orlando kämpfen. Aber der Matchmaker Sean Shelby meinte: ‚Daraus wird nichts, wir haben keine freien Plätze mehr.' Wir dachten dann, dass wir jetzt eine Weile nicht kämpfen würden. Irgendwann bekamen wir eine E-Mail: ‚Jim Alers gegen Alan Omer, 11. April – bist du bereit?'"

Der Kampf zwischen den Debütanten Alers und Omer ist das erste Duell im Vorprogramm der UFC Fight Night 39 in Abu Dhabi. Während Omer zwar kurdische Wurzeln hat, ist es Alers, der bereits zwei Mal im Nahen Osten gekämpft hat: in Bahrain und Jordanien.

„Meine letzten fünf Kämpfe habe ich außerhalb meiner Heimat bestritten und ich war bereits mehrere Male im Nahen Osten", sagte Alers. „Für mich ist es nicht ungewöhnlich, auswärts zu kämpfen. Ich war sogar schon für Jiu-Jitsu-Wettkämpfe in Abu Dhabi. Die Fans dort drüben sind fantastisch und wirklich loyal."

Alers hat neun Aufgabesiege in seiner Kampfbilanz stehen, Omer sogar noch einen mehr als der Bodenkampfspezialist aus Florida. Dies liegt aber nicht daran, dass Omer bevorzugt auf der Matte kämpft, sondern daran, dass seine Gegner ihn für gewöhnlich zügig auf dem Boden haben wollen, um seinen schnellen Fäusten zu entgehen. Nichtsdestotrotz scheint Alers Omer für einen Bodenkämpfer zu halten.

„Ich habe ihn mir angesehen und festgestellt, dass er schon viele Kämpfe bestritten hat und denselben Background hat wie ich: Bodenkampf", sagt Alers über Omer. „Das lässt mich sicherer fühlen, denn ich denke, dass ich gerade im Bodenkampf super drauf bin. Er ist definitiv ein harter Bursche, er hat nicht umsonst 18 Siege eingefahren. Aber nachdem ich mir Videos von ihm angesehen habe, bin ich sehr zuversichtlich darüber, wie dieser Kampf ablaufen wird. Ich werde eine gute Leistung zeigen."

Fans in Deutschland sehen den Kampf zwischen Alers und Omer am Freitag, dem 11. April ab ca. 17.50 Uhr live auf UFC.tv unter diesem Link. Hierfür ist ein Abonnement des UFC Fight Pass nötig. Dieser kostet hierzulande 7,99 Euro pro Monat. Die Registrierung ist jedoch mit einer kostenlosen siebentägigen Testphase verbunden.